Verteidigungsminister Tibor Benkő und der Kommandeur der ungarischen Streitkräfte, Romulusz Ruszin-Szende. Foto: MTI/ Sándor Ujvári

Flugtage in Kecskemét

Ohne starke Armee kein starkes Ungarn

Ein starkes Ungarn ist ohne starke Armee nicht denkbar, sagte Verteidigungsminister Tibor Benkő am Samstag bei der Eröffnungsfeier des Internationalen Tages der Luftfahrt und der Militärtechnik in Kecskemét.

Der Flugtag wurde nach acht Jahren zum ersten Mal wieder veranstaltet. Das Interesse war mit ca. 60.000 Zuschauern riesig, so dass es zu stundenlangen Staus bei der Anfahrt kam. Einige Besucher gelangten trotz Tickets nicht einmal bis zum Veranstaltungsort.

Der Minister betonte, dass mit der Flugschau die Ausrüstung der ungarischen Streitkräfte des 21. Jahrhunderts präsentiert wurde. „In den letzten Tagen haben wir gesehen, was Ungarn und die ungarischen Soldaten mit ihren eigenen Fähigkeiten in Afghanistan leisten konnten”, meinte Benkő. Die Anzahl der in der Armee aktiven Soldaten habe sich seit 2016 um 15% erhöht, zudem stehen über 11.000 freiwillige Reservesoldaten bereit. Weiterhin wird mit dem 15. September der freiwillige Wehrdienst eingeführt.

Foto: MTI/ Sándor Ujvári

An der Eröffnungsveranstaltung des Flugtages am Samstag nahm auch der schwedische Verteidigungsminister Peter Hultqvist teil. Das zweitägige Programm umfasste eine Reihe von Vorführungen in der Luft und am Boden. Neben der ungarischen Luftwaffe präsentierten 15 weitere Länder Flugschauen, u. a. die „Saudischen Falken” und die „Türkischen Sterne”.

Die Entwicklung ungarischer Handfeuerwaffen wurde unter Einbeziehung des Feedbacks von Soldaten von Seiten der Gestamen Zrt. wieder aufgenommen, informierte Gáspár Maróth, Regierungsbeauftragter für die Entwicklung der Armee. Die ersten Prototypen wurden nun präsentiert. Der Kommandeur der ungarischen Streitkräfte, Romulusz Ruszin-Szende, hält diese für mehr als vielversprechend.

Ein Gedanke zu “Ohne starke Armee kein starkes Ungarn

  1. Vielleicht kam dies in dem Artikel zu kurz oder Benkö hatte es vergessen: Ein starkes Ungarn ist auch ohne die NATO nicht denkbar.
    Der schwedische Verteidigungsminsiter nahm schließlich nicht grundlos teil.

    Aber schön, dass es nach der langen Pause wieder einen Flugtag gab.
    Leider war der Ansturm wirklich so enorm, dass selbst das Überqueren der Straße, um zum Tor zu kommen, gefühlt eine Ewigkeit dauerte.

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