Budapest
OB beklagt herbe Einbußen
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Im Tandem seien Corona-Krise und Regierung für die schwierige materielle Lage der Hauptstadt verantwortlich, meinte der Budapester OB Gergely Karácsony in einem Interview für das Nachrichtenportal index.hu. Er bezifferte die Einbußen in der Krise auf insgesamt rund 150 Mrd. Forint, darunter voraussichtlich 100 Mrd. Forint allein bei der örtlichen Gewerbesteuer (IPA) und20-25 Mrd. Forint bei den Verkehrsbetrieben BKK. Die Regierung nehme der Stadt unterdessen 30-35 Mrd. Forint mit dem Verweis weg, in der Krise Solidarität zu üben. Der Oppositionspolitiker wiederholte seinen Vorwurf, es gebe keine zweite Regierung auf der Welt, die in Krisenzeiten nicht an der Seite der Städte und Gemeinden stehe, sondern diese im Gegenteil noch ausbeute.
