Bildungswesen
Novák unterzeichnet umstrittenes Gesetz
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Katalin Novák erklärte in einer Stellungnahme zu ihrer Entscheidung, der ursprüngliche Entwurf des Statusgesetzes, mit dem die berufliche Laufbahn von Pädagogen auf eine vollkommen neue Grundlage gestellt wird, habe zurecht viele Kritiken erfahren. Das nun vom Parlament verabschiedete Gesetz unterscheide sich inhaltlich von dem Entwurf, der zu den Protestaktionen führte. Es sichere die Funktionsfähigkeit des Bildungswesens zu und schaffe die Basis für Lohnerhöhungen in dem Sektor.
Die Staatspräsidentin fügte hinzu, sie sei unerschütterlich in ihrer Überzeugung, wonach die Schüler von heute den Schlüssel zur Zukunft bilden. Ungarn brauche selbstbewusste junge Menschen mit einer stabilen Werteordnung und einem wettbewerbsfähigen Wissen. Um eine solche Jugend heranzubilden, bedürfe es engagierter und respektierter Pädagogen. Es gebe Aufgaben zur Genüge, unter denen Novák die Korrektur der Löhne und die Gewährleistung der Achtung des Lehrerberufs durch die Gesellschaft an erster Stelle nannte.
