Chefberater Zsolt Nyitrai würdigte eine großartige Innovation. Foto: MTI/ Zoltán Balogh

Sorge um alte Menschen

Notruf-Uhr rettet Leben

Seit Einführung des Notrufprogramms für Senioren über 65 vor zwei Jahren wurden nahezu 7.000 Menschenleben gerettet.

Diese Zahl nannte Zsolt Nyitrai, Chefberater des Ministerpräsidenten, auf einer Pressekonferenz. Demnach gehen in der eigens für diese innovative Technik eingerichteten Notrufzentrale im Schnitt 2.000 Notrufe täglich ein.

Bürgerwehr mit im Boot

Das Kabinettbüro des Ministerpräsidenten unterzeichnete eine Kooperationsvereinbarung mit dem Landesverband der Bürgerwehr (OPSZ) und betonte bei dieser Gelegenheit, dass auf den Verband mit seinen über 60.000 Mitgliedern immer Verlass sei, wenn es um die Unterstützung von alten und bedürftigen Menschen gehe. Sie seien aber auch beim Schutz der Umwelt tätig und kümmerten sich um die Sicherheit der Menschen im ländlichen Raum. Das Innenministerium unterstütze den Verband kontinuierlich mit finanziellen Mitteln, moderner Ausrüstung sowie Fahrzeugen und Drohnen, um dadurch die tägliche Arbeit zu erleichtern, erklärte der Chefberater.

Smartwatch hilft 600.000 Senioren

Für die Regierung sei neben der öffentlichen Sicherheit auch die Versorgung von alten und gebrechlichen Menschen wichtig. Aus diesem Grund sei das Notrufprogramm per Smartwatch ins Leben gerufen worden. Dies sei eine europaweit einzigartige Initiative, welche Dienstleistung mittlerweile nahezu 600.000 Senioren in Anspruch nehmen. Ihnen werde mit der Notruf-Uhr ermöglicht, weiter in ihrem eigenen Zuhause zu wohnen und doch die Sicherheit zu haben, im Notfall jederzeit Hilfe zu bekommen.

In der 24-Stunden-Notrufzentrale tun 100 Disponenten Dienst, die durchschnittlich 2.000 (!) Anrufe pro Tag entgegennehmen und den in Not geratenen Menschen adäquate Hilfe zukommen lassen.

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