HUN-REN
Neue Institutsdirektoren gesucht
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Die Amtszeit der Leiter der 13 Institute endet Ende 2026. Die Auswahl erfolgt erstmals im Rahmen eines internationalen Wettbewerbs. Es werden Bewerbungen von international anerkannten ungarischen und ausländischen Forschern erwartet.
Die Ausschreibungen werden in drei Abschnitte gegliedert. Die erste, am Dienstag auf den Weg gebrachte Runde umfasst vier HUN-REN-Institute: das Biologische Forschungszentrum in Szeged, das Institut für Kernforschung in Debrecen, das Wigner-Forschungszentrum für Physik in Budapest und das Institut für Geophysik und Weltraumforschung in Sopron. Bewerbungsschluss ist Ende Mai. Die nächsten Bewerbungsrunden werden im Mai und Juni bekanntgegeben. Die Mai-Runde umfasst vier Institute in der Hauptstadt: das HUN-REN Veterinärforschungsinstitut, das Forschungsinstitut für Experimentelle Medizin, das Alfréd-Rényi-Forschungsinstitut für Mathematik und das Naturwissenschaftliche Forschungszentrum. Die Juni-Runde betrifft drei Institute in Budapest – das HUN-REN Forschungszentrum für Astronomie und Geowissenschaften, das Energieforschungszentrum und das Ökologieforschungszentrum – sowie das HUN-REN Landwirtschaftliche Forschungszentrum in Martonvásár und das Institut für Limnologie in Tihany.
Balázs Gulyás, Präsident von HUN-REN, betonte, das Ziel des Bewerbungsverfahrens bestehe darin, die herausragendsten Persönlichkeiten der globalen Wissenschaftsgemeinschaft anzusprechen und aus ihrer Mitte Führungskräfte für die Leitung der Institute auszuwählen. Die neuen Generaldirektoren werden die Aufgabe haben, die wissenschaftliche Leistungsfähigkeit und die internationale Wettbewerbsfähigkeit weiter zu stärken. CEO Roland Jakab erklärte, dass es für die Zukunft der Organisation entscheidend sei, wissenschaftliche Ergebnisse in Innovationen sowie in wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Nutzen umzusetzen. Dabei komme den Institutsleitern eine entscheidende Rolle zu.
