Drogenpolitik
Nationaler Konsens gesucht
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„Drogen stellen große Gefahren für die Jugend dar, die Drogenhändler haben längst auch Schulen ins Visier genommen“, beklagte der Regierungsbeauftragte für die Liquidierung des Drogenhandels am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in Budapest. Deshalb startet pünktlich zum Schulbeginn im September ein spezielles Aufklärungsprogramm an den Schulen, fügte László Horváth (l.) hinzu.
Er betonte erneut die Entschlossenheit der Behörden, hart gegen alle Vergehen dieser Art durchzugreifen. Aber neben dem Strafrecht müssten auch die Gemeinschaften der Menschen Geschlossenheit zeigen, um Drogen abzulehnen und bei Vorbeugung und Rehabilitation zusammenzustehen. Es gehe um den Schutz der Kinder und ihre gesunde Entwicklung. Der Fidesz drängt auf einen nationalen Konsens in der Aussage, dass Drogen schlecht und gefährlich sind. In die Aufklärungsarbeit dürfen sich ab dem neuen Schuljahr auch bei den Behörden registrierte Zivilinitiativen und Experten einklinken.
