Péter Márki-Zay ist nun Vorsitzender der neuen Mitterechtspartei MMN. Foto: MTI/ Attila Kovács

Wahlen 2024

Korrektheit prägt die Zukunft

„Der Westen ist unser Kompass“, meinte Péter Márki-Zay, den die Delegierten auf dem Parteitag am Samstag zum Vorsitzenden der Volkspartei MMN wählten.
19. Februar 2024 10:46

Der frühere Spitzenkandidat des Oppositionsbündnisses für die Parlamentswahlen 2022 hat damit die Umwandlung seiner Bewegung „Ungarn für alle“ abgeschlossen, die sich fortan „Volkspartei Ungarn für alle“ (MMN) nennt. Márki-Zay erklärte, der größte Feind des Fidesz-Systems sei die Wahrheit, Korrektheit müsse die Politik der Zukunft prägen. Das jetzige System stehe kurz vor dem Zusammenbruch, Ungarn werde jedoch Korruption und Einschüchterung abschütteln.

„Die größte Freude für uns ist, dass sich auch Viktor Orbán Veränderungen allein von einer neuen europäischen Rechten verspricht. Der Fidesz wird aber nicht Teil dieser Zukunft sein.“ Der MMN-Vorsitzende zeigte sich zuversichtlich, dass die nächsten Wochen auch jene Fidesz-Wähler mit der Wahrheit konfrontieren werden, die bisher im Dunkeln gehalten wurden.

Márki-Zay sprach sich für eine vereinte Opposition aus, allerdings unter Ausschluss „der Spalter und Verräter, die den Fidesz an der Macht halten“. Letztlich werde der Fidesz aber genauso auf dem Müllhaufen der Geschichte landen, wie einst der rumänische Diktator Ceausescu.

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