Staatssekretär Ádám Schmidt bekräftigte gemeinsam mit den Botschaftern des Programms, den vielfachen Olympiasiegern Krisztina Egerszegi und Tamás Darnyi (l.), sowie Verbandspräsident Sándor Wladár (2.v.l.), dass 77 Schwimmhallen weiterbetrieben werden. Foto: MTI/ Tamás Vasvári

Schwimmbäder

Konzentriert weitermachen

Trotz Energiekrise werden 77 Schwimmhallen garantiert bis zum Jahresende weiterbetrieben, gab Sportstaatssekretär Ádám Schmitt am Mittwochabend in Kaposvár bekannt.
19. November 2022 12:30

Auf der Grundlage fachlich fundierter Vorlagen von Seiten des Schwimmverbandes und des Wasserballverbandes habe die Regierung die benötigten Finanzen bewilligt, um den Betrieb ungeachtet der ausufernden Energiekosten so gut es geht aufrechtzuerhalten. Bei der Auswahl der weiterhin geöffneten Schwimmbäder wurden neben der regionalen Verteilung Aspekte wie die Vorbereitung der Spitzensportler auf Weltwettkämpfe sowie die Fortsetzung des Nationalen Schwimm-Programms für Nachwuchstalente ins Kalkül gezogen. Noch Ende November werde man das Betreiberkonzept für das I. Quartal 2023 in Angriff nehmen, versprach der Staatssekretär.

Beim allgemeinen Schwimmunterricht ging die Stadt Kaposvár mit gutem Beispiel voran, die seit 2011 ein Konzept erarbeitete, das sämtlichen Grundschulkindern das Schwimmen beibringen will. Aktuell betreuen anderthalb Dutzend Lehrer mehr als 1.800 Kleinkinder im Vorschul- und Grundschulalter. Ohne staatliche Beihilfen ist es angesichts der rasant gestiegenen Energiepreise aber nicht einmal besser gestellten Städten mehr möglich, den teuren Hallenbetrieb aufrechtzuerhalten.

Der Präsident des Schwimmverbandes, Sándor Wladár, warnte vor ähnlich katastrophalen Folgen wie zur Zeit des Lockdowns in der Corona-Pandemie. Damals habe das Land, das ungemein viel in den Schwimmsport investierte, rund 60% aller 7-9-Jährigen verloren, die sich dem Schwimmen verschrieben hatten.

Foto: MTI/ Tamás Vasvári

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