Renten-Minimum
Kommt ein Referendum?
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Laut Statistikamt KSH benötigen Bürger ab 65 Jahren ein monatliches Mindesteinkommen von 140.000 Forint (ca. 350 Euro), um ein bescheidenes Leben führen zu können. Statistiken zeigen, dass derzeit mehr als 440.000 alte Menschen in Ungarn eine Rente unterhalb dieses Betrags erhalten. Um diese Situation zu verbessern, reichte das sog. Rentnerparlament am Montag einen Antrag beim Nationalen Wahlausschuss (NVB) ein.
Mit dem Referendum soll geklärt werden, dass künftig kein ungarischer Staatsbürger ab 65 Jahren, der hier lebt, eine Rente unter dem vom KSH ermittelten Existenzminimum erhalten darf. In ihrer Begründung beruft sich die Organisation auf die im Grundgesetz verankerte Unverletzlichkeit und Achtung der Menschenwürde. Man hält es für dringend notwendig, dass eine auf der Solidarität der Gesellschaft basierende Existenzsicherung im Alter umgesetzt wird, um die Lage der am stärksten gefährdeten pensionierten Mitbürger zu verbessern.
