Budapest, Miskolc, Pécs
Klimaneutral bis 2030
Dies erklärte Tibor Navracsics (r.), Minister für Regionalentwicklung, nach seinen Verhandlungen mit den Vertretern des Verbandes der klimafreundlichen Ortschaften. Die drei genannten Städte haben von der EU-Kommission Fördermittel für die Vorbereitung auf das Klimaneutralitäts-Zertifikat erhalten.
Vor einigen Wochen wurde eine Initiative ins Leben gerufen, um zu erörtern, inwieweit sich die klimapolitischen Ziele der Regierung mit den verfügbaren finanziellen Mitteln und den klimapolitischen Zielen der Kommunen in Einklang bringen lassen. Der Minister betonte, es liege im Interesse des gesamten Landes und komme auch den Selbstverpflichtungen entgegen, wenn diese drei Städte eine Vorreiterrolle spielen. Sie werden dafür EU- und nationale Mittel verwenden und einen gemischten Expertenausschuss einsetzen, der die Programme und die Finanzierung erarbeiten soll.

Attila Péterffy (M.r), OB von Pécs, betonte, dass der Klimaschutz für seine Stadt von größter Bedeutung sei. Er fügte hinzu, dass Pécs grüne und intelligente Lösungen umsetze, die als Beispiel für das übrige Europa dienen können. Der Budapester OB Gergely Karácsony (M.l.) bezeichnete es als überaus wichtig, dass man auf Expertenebene beginne, um die Vorstellungen der Regierung und der Städte im Kampf gegen den Klimawandel aufeinander abzustimmen. Die Hauptstadt hat sich verpflichtet, bis 2030 alle städtischen öffentlichen Dienste mit eigener Energie zu versorgen, und hat außerdem zugesagt, die Bevölkerung bei Investitionen in die Energieeffizienz zu unterstützen. Pál Veres (l.), OB von Miskolc, betonte den Grundsatz des Umweltschutzes und der Klimaneutralität und nannte die Bewerbung bei der EU-Kommission einen entscheidenden Schritt.
Im April gab die Kommission bekannt, welche 100 EU-Städte an der Initiative teilnehmen werden, um bis 2030 den Status als klimaneutrale und intelligente Stadt zu erlangen. Zu den ausgewählten Städten gehören aus Ungarn Budapest, Miskolc und Pécs. Die Initiative wird im Zeitraum 2022-23 mit 360 Mio. Euro aus dem Programm „Horizont Europa“ gefördert, um Innovationen anzustoßen, die erforderlich sind, um bis 2030 Klimaneutralität zu erreichen.
