Bevölkerungsschwund
Kinderzahl auf neuem Tief
Zwischen Januar und Dezember 2025 wurden noch rund 72.000 Kinder geboren, geht aus den vorläufigen Angaben des Zentralamts für Statistik (KSH) zur demographischen Entwicklung hervor. Das waren wieder 5.500 oder 7% weniger als im Jahr davor.
20.000 Babys weniger
Die Geburtenrate, die sich im Zuge der unter Staatspräsidentin Katalin Novák forcierten Familienpolitik 2020/21 um 1,6 bewegte, fiel auf ein Mehrjahrestief von 1,31 (Vorjahr: 1,39) zurück. Vergleichbar schlechte Werte hatte Ungarn 2010/11 erlebt, also zum Beginn der vier aufeinanderfolgenden Amtszeiten der Orbán-Regierung. Die 2011 verbuchte Geburtenrate von 1,23 war zugleich der historische Tiefstand, bedeutete aber immer noch 88.000 Babys, weil die Zahl der Frauen im gebärfähigen Alter damals einfach noch größer war. Allein seit dem letzten Rekordjahr 2021 ist die Zahl der Geburten um rund 20.000 Babys zurückgefallen.

Eger, Veszprém, Békéscsaba
Die Zahl der Todesfälle sank zur gleichen Zeit nur um 2,5% auf 124.200 Personen. Auch in dieser Statistik stellte 2021 ein (trauriges) Rekordjahr dar, mit mehr als 155.000 ablebenden Ungarn. Seither ist die Zahl der Sterbefälle also um rund 30.000 Personen zurückgegangen. In der Folge entleert sich symbolisch Jahr für Jahr ungarnweit eine Stadt wie Eger oder Veszprém oder nun Békéscsaba, das dem letztjährigen Bevölkerungsschwund um 52.200 Personen am nächsten kommt.
Mehr Heiraten, mehr Kinder
Das Institut für Bevölkerungs- und Familienfragen „Mária Kopp“ verweist auf die tiefer liegenden strukturellen Probleme der ungarischen Gesellschaft: Die Zahl der 15-49-jährigen Frauen ging seit 2010 um ein Achtel zurück, jene der besonders gebärfreudigen 20-39-Jährigen sogar um ein Viertel. Immerhin gebe es einen kleinen Hoffnungsschimmer: Die Zahl der Eheschließungen nahm in der zweiten Jahreshälfte 2025 wieder zu, der Boom der Jahre 2019-22 bleibt aber unerreicht. Die Erfahrungen zeigen, dass verheiratete Paare mehr Kinder zeugen.
Einen weiteren positiven Aspekt beleuchtete das KSH nicht näher: Seit der letzten Volkszählung von 2022 hat Ungarn von einer nicht exakt bestimmten Nettozuwanderung profitiert. Dementsprechend fehlten statistisch geschätzt Ende 2025 nur ganze 11.000 Personen an einer runden Bevölkerungszahl von 9,5 Mio. Bürgern.


Vielleicht sollte man auch einmal gezielt untersuchen, ob es in der Geburtenstatistik einen Unterschied zwischen modRNA-behandelten oder anderes gegen Covid “geimpften” Ehepaaren und Ungespritzten gibt.
Ungarn ist ja hinsichtlich des Kindermangels leider keine Ausnahme. Biologische Veränderungen lassen sich nicht durch finanzielle Förderung ausgleichen.
Einem Beitrag von tkp.at (https://tkp.at/2026/02/08/us-studie-zeigt-zusammenhang-zwischen-covid-impfungen-und-tod-von-muettern-und-foeten/) habe ich soeben entnommen:
“Bei geimpften Frauen ist die Wahrscheinlichkeit einer Geburt um 66 % geringer als bei ungeimpften Frauen. Das zeigen aktuelle Zahlen aus Tschechien. Die Forscher sehen einen kausalen Zusammenhang zwischen Geburtenrückgang und Covid-Impfung.”
tkp? Schwurbeliger geht es ja nicht mehr.
Wen es interessiert, im Internet erfährt man allerhand darüber und Dinge, die man sich in den wildesten Träumen nicht ausdenken kann.
Es ist eine schlechte Nachricht. Man sollte ein wenig tiefer schauen. Die Mütter, die jetzt Kinder bekommen haben, sind vor 25-30-35 Jahre geboren. Also die meisten nicht in der Zeit, als die Bürgerliche Regierung die Erleichterungen für Kinder eingeführt hat. Ich glaube nicht, dass nach der wende, als man im Raubkapitalismus haufenweise Arbeitnehmer ihre Arbeitsplätze verloren haben, Gyurcsany sagte, wenn jemandem es nicht gefällt, soll nach Ausland gehen – für Kinder bekommen, eine gute Zeit war. Diese potentielle Mütter fehlen noch. In der letzten Jahren wurde zudem “Kinder bekommen für Kindergeld” ist zurückgegangen.