Mi Hazánk
Keine gemeinsame Sache mit Ungarn-Feinden
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Die stellvertretende Vorsitzende der rechten Mi Hazánk reagierte auf die Darstellung, wonach die Tisza-Partei „für alle, Linke wie Rechte, Liberale, Sozialdemokraten und Nationalradikale“ offen sein wolle, als eine Art „Volkspartei“.
Dúró habe den Eindruck, nach dem Fidesz versuche nun auch die Tisza, der Mi Hazánk Wähler abspenstig zu machen. Dabei habe die Tisza-Partei die bekannte LGBTQ-Aktivistin Kriszta Bódis in eine wichtige Position in der Hauptstadt gehoben und damit offen demonstriert, dass man eine „gemeingefährliche ultraliberale Ideologie“ gegen die Interessen der Kinder unterstütze. „Péter Magyar vertritt genau das, wogegen wir kämpfen“, sagte die Parlamentsabgeordnete.
Ebenso unglaubwürdig sei, dass der aus der Bankenwelt kommende Magyar einmal an der Macht der Forderung der Mi Hazánk nachkommen würde, die von den Banken mit unfairen Kreditkonstruktionen ruinierten Menschen zu entschädigen. Unerhört war des Weiteren das Tragen von T-Shirts mit der Ukraineflagge im Europaparlament durch die Europaabgeordneten der Tisza. „Diese Leute verraten die Interessen Ungarns, indem sie für einen fremden Staat eintreten, der in zahllosen Fällen für seine offen chauvinistische, ungarnfeindliche Politik bekannt ist.“
Dúró warf der Magyar-Partei schließlich vor, in den Reihen jener EVP Platz zu nehmen, die mit der Unterstützung der unkontrollierten Zuwanderung der gesamten westlichen Zivilisation Schäden zugefügt habe, die sich nur schwer vergeben lassen. Ganz gewiss nicht mit dem nationalen Radikalismus vereinbaren lasse sich das Bündnis der Tisza-Partei mit einer korrupten EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, die sich mit den Pfizer-Verträgen zweifelhaften Ruhm verschaffte.

In Anbetracht der oft holprigen und panikartigen Reaktionen der Regierungspartei werden mir die Reden und Aussagen von Mi Hazánk immer sympathischer!