Momentum-Bewegung
Kein Problem mit Gyurcsány
Dieser Artikel ist Teil unseres Bezahl-Angebots BZ+
Wenn Sie ein Abo von BZ+ abschließen, dann erhalten Sie innerhalb von 12 Stunden einen Benutzernamen und ein Passwort, mit denen Sie sich einmalig einloggen. Danach können Sie alle Artikel von BZ+ lesen. Außerdem erhalten Sie Zugang zu einigen speziellen, sich ständig erweiternden Angeboten für unsere Abonnenten.
Die Momentum-Bewegung bereitet sich auf einen Regierungswechsel nach den Parlamentswahlen 2022 vor. Ihr Vorsitzender András Fekete-Győr sagte im Info-Radio, man sei im Gespräch mit rund 700 Fachleuten, die den kompletten Staatsapparat von einem Tag auf den anderen übernehmen könnten. Bei der Erarbeitung des Programms helfen die Ex-Außenminister Péter Balázs und Géza Jeszenszky, der frühere Notenbankpräsident Péter Ákos Bod, der frühere Ministerpräsident Gordon Bajnai und dessen Finanzminister Péter Oszkó, zählte der Vorsitzende der laut Umfragen aktuell stärksten Oppositionspartei konkrete Namen aus der politischen Mitte der Gesellschaft auf. Fekete-Győr sieht Akteure im heutigen politischen Leben, die unbedingt strafrechtlich verfolgt werden müssten, wie Generalstaatsanwalt Péter Polt, der seinen Verfassungseid täglich breche und Straftaten decke. Im Oppositionslager könne die Momentum-Bewegung mit allen außer der rechtsradikalen Mi Hazánk zusammenarbeiten. Er habe auch kein Problem mit Ferenc Gyurcsány, denn er respektiere, dass der Ex-Ministerpräsident mehrere hunderttausend Wähler hinter sich hält. Fekete-Győr glaube aber nicht, dass Gyurcsány oder dessen Ehefrau Klára Dobrev als Spitzenkandidaten die Wahlen gegen Orbán gewinnen könnten.
