MSZP

Kammerbeiträge streichen!

Der obligatorische Beitrag von 5.000 Forint an die Ungarische Industrie- und Handelskammer (MKIK) muss abgeschafft werden.

Das forderte der Vorsitzende des Haushaltsausschusses des Parlaments, Zoltán Vajda (MSZP), auf einer Online-Pressekonferenz. Kleine Unternehmen erhalten absolut keine Gegenleistung für ihren Kammerbeitrag.

Zudem solle das Finanzministerium die Pläne für die Umstrukturierung der Pauschalsteuer für KATA- Firmen veröffentlichen. Er bezeichnete die von der Regierung beschlossene Übergewinnsteuer als „größte Restriktion aller Zeiten“. Vajda sprach von einer Drangsalierung der kleinen Unternehmen durch MKIK-Präsident László Parragh. Die MSZP kritisiert die „Parragh-Idee“, die KATA-Firmen in einer Weise umzustrukturieren, damit diese höhere Abgaben entrichten.

Ungarn befindet sich mit einer galoppierenden Inflation, einem sehr hohen Haushaltsdefizit und einer enormen Staatsverschuldung in einer schwierigen wirtschaftlichen Lage. Diese Probleme seien zum Teil durch internationale Prozesse, vor allem aber durch die verfehlte Wirtschaftspolitik der Fidesz-Regierung verursacht worden, meinte Vajda. Als Vorsitzender des Haushaltsausschusses habe er ein Treffen mit László Parragh arrangiert, dessen Büro als MKIK-Präsident sich im Bankcenter befindet, dem teuersten Bürogebäude der Stadt.

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