Tiszaújváros
Jobbik-Kandidat startet Kampagne
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Der Jobbik-Kandidat László Bíró für die Nachwahl am 11. Oktober in Tiszaújváros startete nun doch seine Wahlkampagne, berichtet das Portal Index.hu. Nach dem Protest des Fidesz sowie der Entscheidung des Nationalen Wahlausschusses (NVB) und der Kurie, wonach die Jobbik keinen Kandidaten nominieren darf, wird Bíró nun von fünf anderen Oppositionsparteien unterstützt, informierte der Jobbik-Vorsitzende Péter Jakab. Für die Regierungspartei Fidesz tritt die Tochter des bei einem Motorradunfall verunglückten Abgeordneten Ferenc Koncz an. Am Freitag hatten bei einer gemeinsamen Pressekonferenz die Oppositionspolitiker in Budapest gegen die Entscheidung des NVB protestiert, wonach Bíró nicht antreten dürfe. Von diesem einen Mandat hängt die parlamentarische Zweidrittelmehrheit der Regierungsparteien ab. Verliert die Fidesz-Kandidatin, sind die Regierungsparteien danach im Parlament zu Kompromissen gezwungen. Der MSZP zufolge fürchte sich der Fidesz vor den vereinigten Oppositionskräften, seit die Kommunalwahlen im Herbst 2019 gezeigt hätten, dass die Regierungspartei an Kraft verliert.
