Forschungen
Jeder vierte Antrag bewilligt
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Unterstaatssekretär László Bódis hob hervor, dass beim Nationalen Innovationsamt (NKFIH) 1.347 Anträge eingegangen seien; die Bewilligungsquote von 23% korrespondiere hervorragend mit vergleichbaren internationalen Programmen. Forscher des HUN-REN-Forschungsnetzwerks sind in 101 Projekten vertreten. Unter den Universitäten waren Wissenschaftler der ELTE, der TU Budapest (BME), der Semmelweis-Universität und der Universität Debrecen am erfolgreichsten.
Im Rahmen der reformierten Wissenschaftsförderung startete das Programm vor zwei Jahren mit einem Budget von 13 Mrd. Forint, im vergangenen Jahr stieg dieses auf 19 Mrd, in diesem Jahr stehen den herausragenden Fachleuten des Landes bereits 40 Mrd. zur Verfügung. Im Rahmen des NKKP können Fördermittel von 100-400 Mio. Forint pro Forscher für jeweils vier Jahre bewilligt werden. Unter anderen werden von einheimischen Wissenschaftlern geleitete Forschungsprojekte zur Prävention, Erkennung und Behandlung von Gedächtnisstörungen, Alzheimer, zu Herausforderungen im Wassermanagement, zu nachhaltigen Umweltfragen in der Landwirtschaft, zur Anwendung künstlicher Intelligenz in der Wettervorhersage, zur Nanotechnologie in der medizinischen Diagnostik sowie zur Entwicklung von Quantentechnologie initiiert.
Als weiteres Flaggschiff der Forschungsförderung wird das Nationale Laborprogramm mit einem Budget von 20 Mrd. Forint gestartet. Die Ergebnisse des diesjährigen HU-Rizont-Programms werden in den kommenden Wochen bekanntgegeben. Das Talentprogramm Élvonal (Spitzenklasse) unter der Leitung von Nobelpreisträger Prof. Ferenc Krausz geht ebenfalls an den Start.
