Antisemitismus
Israel dankt für Engagement
János Bóka, der am gleichen Tag von Ministerpräsident Viktor Orbán zum Koordinator des Kampfes gegen den Antisemitismus ernannt wurde, bereitet sich auf eine sichtbare, proaktive und partnerschaftliche Arbeit vor. Er wies darauf hin, dass dem israelischen Unabhängigkeitstag ein Gedenktag vorausgeht; leider könne man nun nicht mehr nur der Helden und Opfer vergangener Jahrzehnte gedenken. „Wir erinnern uns auch an den 7. Oktober 2023. Wir warten auf die Rückkehr der Geiseln“, sagte Bóka. Ungarn und der Staat Israel bauen eine strategische Partnerschaft auf, die auf gegenseitigem Respekt und tiefen Bindungen beruht.
Nulltoleranz gegenüber Antisemitismus
Diese Partnerschaft bleibt auch in schwierigen und herausfordernden Zeiten stark – selbst dann, wenn der Staat Israel sein Recht auf Selbstverteidigung gegen existenzbedrohende Angriffe ausübt, wenn Zehntausende in europäischen Städten zur Unterstützung von Terrororganisationen demonstrieren oder wenn sich in westeuropäischen Großstädten pogromähnliche Szenen abspielen. Ungarn garantiert die Sicherheit der jüdischen Gemeinden im Land und verpflichtet sich, diese zu unterstützen und das jüdische Leben zu fördern. „Wir verfolgen eine Politik der Nulltoleranz gegenüber allen Formen des Antisemitismus, einschließlich des als Antizionismus oder Anti-Israelismus getarnten Antisemitismus“, betonte Bóka.
Jüdische Gemeinde ohne Angst
Maya Kadosh, Israels Botschafterin in Ungarn, bezeichnete die Veranstaltung als mehr als nur eine Feier. Sie sei ein deutlicher Ausdruck von Identität, Loyalität und Liebe. Die Tatsache, dass die jüdische Gemeinde hier stolz und ohne Angst stehen könne, sei ein unmittelbares Ergebnis der konsequenten Politik der ungarischen Regierung, die Antisemitismus und Anti-Israelismus nicht toleriert. Die Ernennung von János Bóka zum Antisemitismus-Koordinator des Premierministers sei nicht nur ein Symbol, sondern eine eindeutige Botschaft der Verantwortung, des Engagements und der Führung.
Solidarität in schwierigen Zeiten
Hadassa Getsztain, Präsidentin des Jüdischen Weltkongresses (WJC) in Israel, verwies darauf, dass der WJC fast hundert jüdische Gemeinden weltweit vertrete, darunter auch in Ungarn. In diesen schwierigen Zeiten sei die Solidarität ein wahres Leitmotiv, ein Zeichen dafür, dass Israel nicht allein ist und nie allein sein wird. Andor Grósz, Vorsitzender des Verbandes der Jüdischen Gemeinden in Ungarn (Mazsihisz), unterstrich die Wichtigkeit, gerade in dieser so schwierigen Zeit für den Staat Israel Solidarität zu zeigen.
Das MERKAZ – Hebräisches und Israelisches Kulturzentrum war Organisator der Veranstaltung, die am Sonntag in Budapest stattfand. Im Szent-István-Park im 13. Stadtbezirk organisierte das Zentrum eine Reihe von kulturellen Veranstaltungen, an denen mehr als dreißig ausländische Organisationen teilnahmen.


Während in Deutschland der Islam in höchstem Maße hofiert wird ,2024 ca. 29.000 Messerangriffe !!!, in Berlin “nur” 10 am Tag, wer weiß ob die offiziellen Zahlen im links/grünen Gaunerstaat überhaupt stimmen , ist es schön zu lesen, dass sich Ungarn oder zumindest der größte Teil davon zu Israel bekennt.
Israel beherbergt gerade einmal etwas mehr als 45 Prozent aller Juden. Insofern stört mich die Gleichsetzung dieses Staates mit dem “jüdischen Leben” erheblich. Wenn die ungarische Regierung alles dafür tut, dass sich Juden hier gut aufgehoben fühlen, ist das begrüßenswert. Gleichzeitig könnte und sollte sie aber auch ihre Stimme gegen den Völkermord durch den Staat Israel im Gazastreifen erheben, der dem Ansehen der Juden weltweit letzlich nur Schaden zufügt.
Es ist halt auch schwer für Israel, weil aus dem Gaza nichts Gutes kommt, man sieht es an den ganzen Leuten von dort die hier leben, die meisten halt vom Amt.