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Zweischwänzige Hunde besetzten am Nationalfeiertag die Freiheitsbrücke. Fotos: Sozialmedien/ MKKP

Nationalfeiertag / Opposition / Satirepartei MKKP

In Freiheit auf der Brücke

Die Satirepartei des zweischwänzigen Hundes (MKKP) feierte den 15. März mit der „Besetzung“ der Freiheitsbrücke.

Die Co-Vorsitzenden und Kommunalpolitiker Zsuzsanna Döme und Gergely Kovács wandten sich in ihrer wie üblich ironischen Art an alle bürgerlichen Wähler, die ihre Hoffnungen mal beim Fidesz, mal bei den Christdemokraten, bei der Mi Hazánk, bei der LMP oder aber bei sonst wem enttäuscht sehen, ganz zu schweigen von den Anhängern der Reformierten Kirche, die sich nun wegen des neuen Kinderschutzgesetzes Sorgen machen müssten.

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Ganz im Ernst halten sie die Souveränität des Landes aber für ein überaus wichtiges Gut. Die Auswanderung der Jugend wollen die MKKP-ler stoppen, indem sie „die Löhne im Westen mit sofortiger Wirkung um 20% senken, aber auch in Rumänien um 10%“.

Die mit Unterstützung der MKKP 2019 zur Bürgermeisterin des Stadtbezirks Ferencváros gewählte unabhängige Politikerin Krisztina Baranyi meinte derweil, die MKKP sei schon lange keine Witzpartei mehr. Nach 14 Jahren Orbán-System gebe es nämlich keine Absurditäten mehr, die von den Machthabern nicht noch übertroffen würden.

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