Satirepartei MKKP
In der Zange der Populisten
Auf der Freiheitsbrücke erinnerte Parteidirektor Dávid Nagy am Sonntag daran, wie der Fidesz vor zwölf Jahren versuchte, das Antreten der Satirepartei des zweischwänzigen Hundes (MKKP) zu verhindern. In diesem Jahr habe es nun massenweise Einsprüche gegen die Kandidaten von Seiten der Tisza gegeben. „Wir haben heute eine neue Situation, in der uns gleich zwei populistische Parteien in die Zange nehmen“, beklagte Nagy.
Bei den Parlamentswahlen gehe es darum, ob der Hass das Land spaltet oder ob eine Brücke bestehen bleibt, die verfeindeten Lager irgendwie zu verbinden. Der Fidesz habe alle Zivilisationsnormen über Bord geworfen, die Tisza versuche nun die Ablösung der Staatspartei mit deren eigenen Methoden. Die Menschen seien wegen der fortschreitenden Demagogie so abgestumpft, dass die MKKP mit ihrer Ironie kaum noch durchkomme. Deshalb müsse man die fachlichen Debatten fortan versachlicht führen, für die wahren Rechte der sexuellen Minderheiten, der Frauen, der Obdachlosen, der Drogenabhängigen und der Arbeitnehmer, die wie in der Batteriezellenfabrik in Göd geschehen skrupellos ausgebeutet werden.
Die MKKP wolle die korrupte Regierung am 12. April aus dem Amt jagen, die Frage sei jedoch, ob danach ein neues Ungarn entsteht, oder ob nur das Orbán-System mit weniger Korruption und Hass „konsolidiert“ wird. „Wir können nicht mehr versprechen, als dass unsere Politiker im Parlament die Probleme der kleinen Leute angehen werden“, schloss Nagy.

Absoluter Schwachsinn hoch drei…so etwas will gewählt werden.Da geht es eher wie bei der Piraten Partei im Dumm Deutschland um Pfründe und Macht.