Verteidigung

Nächstes Projekt mit Rheinmetall?

Ungarn steht möglicherweise unmittelbar vor der Entscheidung, 155 mm-Haubitzen auf der Basis der HX3-Plattform von Rheinmetall zu beschaffen.

Der Regierungsbeauftragte für die Modernisierung der Ungarischen Armee, Gáspár Maróth, stellte ein Video auf Facebook, das ihn hinterm Lenkrad eines HX3 zeigt. Dabei hob er hervor, es sei kein Zufall gewesen, dass diese Technik bei einer Präsentation Ende März im neuen Rheinmetall-Werk zu sehen war.

Lynx-Fertigung möglicherweise nur der Anfang

In Zalaegerszeg werden in deutsch-ungarischer Kooperation zunächst Lynx-Schützenpanzer gebaut. Nun wurde wegen des ungewöhnlich offenen Videos auf Fachportalen spekuliert, dass die Ungarische Armee die besagten Radhaubitzen nicht nur standardisieren wird, sondern auch hier eine Zusammenarbeit im Fertigungsbereich mit dem deutschen Rüstungs- und Technologiekonzern zustande kommen könnte.

Maróth betonte, ein angepasstes Kaliber würde nicht nur die Präzision der ungarischen Artillerie erhöhen, sondern auch eine Reichweite von bis zu 85 km versprechen. Diese liege weit über jener vergleichbarer Militärtechnik der Russen, die derzeit im Ukraine-Krieg zum Einsatz gelange. Ungarn ist bezüglich der HX3-Fahrzeugfamilie wohl an Allradantrieb und vier bzw. fünf Achsen interessiert.

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