Meinungsforscher

Gründe für Fidesz-Sieg

Am Dienstag versuchten Analysten von Meinungsforschungsinstituten, die Ergebnisse der Parlamentswahlen zu erklären.

Die Wahrnehmung von Ministerpräsident Viktor Orbán, das Fehlen einer Vision der Opposition und ihre gescheiterte Mobilisierungskampagne sowie der Krieg in der Ukraine seien die Hauptgründe für den Wahlausgang gewesen, hieß es auf einer Rundtischdiskussion des Instituts des 21. Jahrhunderts am Dienstag im Terrorhaus-Museum in Budapest.

Tibor Závecz, Gründer und Geschäftsführer von Závecz Research, erklärte, das Narrativ von Fidesz-KDNP zum Krieg in der Ukraine sei viel stärker, als jenes der Opposition. Auch Endre Hann, Direktor des Medián-Instituts, glaubt, dass der Krieg eine entscheidende Rolle beim Wahlergebnis gespielt hat. Nach Ansicht von Sámuel Ágoston Mráz, dem Leiter des Nézőpont-Instituts, war die Wahl vom Sonntag eigentlich eine Wahl des Ministerpräsidenten. Zsolt Barthel-Rúzsa, Vizepräsident von Századvég, sagte, die Wähler hielten Viktor Orbán für qualifizierter, das Land zu führen, als Péter Márki-Zay, den gemeinsamen Kandidaten der Opposition.

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