Opposition
Gemeinsamer Kandidat im Oktober
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Spätestens am 23. Oktober wird das Oppositionsbündnis – bestehend aus DK, Jobbik, LMP, Momentum, MSZP und Párbeszéd – einen gemeinsamen Spitzenkandidaten für das Amt des Ministerpräsidenten vorstellen, erklärte der Jobbik-Vorsitzende Péter Jakab in einem am Montagabend veröffentlichten Video. Bei den Vorwahlen der Opposition müsse man „nicht gegeneinander antreten, sondern den Fidesz bekämpfen“. Dazu bedürfe es des Zusammenhalts und der gegenseitigen Unterstützung. Als Aufgabe der künftigen ‚Einheitsregierung‘ bezeichnete Jakab die Beseitigung der Unterschiede zwischen arm und reich, der Konfrontation von Hauptstadt und Provinz sowie der Vetternwirtschaft.
In dem einen Jahr seit seiner Wahl zum Parteivorsitzenden sei die Jobbik zur „seelischen Kraft des Landes herangewachsen, deren Aufgabe die Versöhnung der Nation ist“. Die Jobbik sei bei Jugendlichen populär, die Partei wisse derzeit 14% der Wähler hinter sich.
