Mi Hazánk
Gegen Zustrom ausländischer Arbeitnehmer
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Die oppositionellen Partei Mi Hazánk (Unsere Heimat) habe bereits früher dagegen protestiert, dass ausländische Arbeitnehmer über Vermittlungsfirmen den ungarischen Arbeitsmarkt überschwemmen, erklärte János Lantos auf einer Pressekonferenz am Donnerstag. Diese ausländischen Arbeitnehmer würden die Ungarn aus mehreren Werken verdrängen.
Als Beispiele führte er das Suzuki-Werk in Esztergom und das Batteriewerk Debrecen an. „Dieser Prozess wird die Einwanderung beschleunigen, was wir nicht wollen“, so Lantos. Er berief sich auf statistische Daten, wonach die Zahl der ausländischen Arbeitnehmer in Ungarn bereits über 80.000 liege. Innerhalb eines Jahres sei dies ein Anstieg von 24%.
Teilweise könnten diese Arbeitnehmer – so etwa die aus Indien oder Pakistan – sogar ein Problem für die öffentliche Sicherheit darstellen. Die Regierung bediene mit der Verordnung ausländisches Kapital, während viele Ungarn nach Westeuropa auswandern, um dort zu arbeiten. Nach Ansicht von Mi Hazánk werde diese „antinationale“ Lösung zu einer weiteren Senkung der ohnehin niedrigen ungarischen Löhne führen.
