Ausschreibung

Für ein sauberes Land!

Nun können wieder Fördermittel für die Beseitigung illegaler Deponien beantragt werden.

Wie die für Umwelt und Kreislaufwirtschaft zuständige Staatssekretärin des Energieministeriums sagte, können sich an der Ausschreibung „Für ein sauberes Land!“ (Tisztítsuk meg az országot!)  Kommunen, zivile Vereine, Wirtschaftsorganisationen und Kirchen beteiligen. Der maximale Förderzuschuss beträgt 45.000 Forint pro Kubikmeter.

Anikó Raisz erinnerte daran, dass im Jahre 2020 im Rahmen eines ähnlichen Projektes, im Zuge 474 erfolgreicher Anträge mehr als 165.000 Tonnen illegaler Abfälle beseitigt werden konnten. Die Bewerbungsfirst für die aktuelle Ausschreibung läuft am 27. März aus. Kommunalverwaltungen können max. 75 Mio. Forint, Kirchenträger 50 Mio. Forint, Vereine 35 Mio. Forint und Unternehmen max. 30 Mio. Forint beantragen.

Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass dort, wo einmal Abfall illegal entsorgt wurde, das Problem oft auch nach solchen Eingriffen weiter besteht. Deshalb können die Städte und Gemeinden bis zu 40% der gewährten Fördermittel für den Ausbau von Vorrichtungen zum Objektschutz (Kameras, Schranken etc.) verwenden. Die überwiegende Mehrheit der illegalen Abfälle besteht aus Bau- und Abbruchschutt sowie aus kommunalen Abfällen. Illegale Deponien können über die Hulladékradar-App („Abfallradar“) gemeldet werden. Der Staat versucht mit seinen Wirtschaftspartnern, einen Großteil der eingesammelten Abfälle wiederzuverwerten, indem beispielsweise Bauschutt als Rohstoff genutzt wird.

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