Wissenschaftler
Fünf Anerkennungen
Der Preis, eine der renommiertesten Auszeichnungen des Ungarischen Amtes für geistiges Eigentum (SZTNH), würdigt exzellente Erfindungsleistungen sowie außergewöhnliche und effiziente Arbeit im Bereich des gewerblichen Rechtsschutzes und des Urheberrechts. Der Jedlik-Preis wurde erstmals 1996 verliehen; insgesamt 147 Experten haben diesen seither erhalten.
Der Elektroingenieur Gábor Bayer (M.) ist spezialisiert auf optische Messtechnologien, intelligente Auswertungsalgorithmen und die Entwicklung darauf basierender Medizingeräte. Als führender Entwickler und Erfinder spielte er eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung automatischer und halbautomatischer Urinsedimentanalysatoren sowie der zugrundeliegenden UriSed-Technologie. Diese Produktfamilie wurde 2016 mit dem Großen Innovationspreis Ungarns ausgezeichnet.
Der mit dem Széchenyi-Preis ausgezeichnete Forschungsprofessor Balázs Gulyás (3. v. r.) ist Präsident des Forschungsnetzwerks HUN-REN und leistete Pionierarbeit auf dem Gebiet der visuellen Neurologie und der funktionellen Kartierung des Gehirns mittels PET-Bildgebung. Seine aktuelle Forschung konzentriert sich auf die neurobiologischen Grundlagen der außergewöhnlichen Fähigkeiten des menschlichen Gehirns. Er hat über 300 wissenschaftliche Artikel veröffentlicht, 14 Bücher verfasst oder herausgegeben und zur Entstehung von über 20 Patenten beigetragen.
Der bei der Preisverleihung nicht anwesende Ferenc Krausz ist Nobelpreisträger für Physik, mit dem Forschungsschwerpunkt Erzeugung und Messung von Attosekunden-Lichtimpulsen. Seine Ergebnisse eröffnen neue Möglichkeiten für die Weiterentwicklung moderner elektronischer Geräte und Datenspeichertechnologien sowie für die Quantenphysik und Lasertechnologie. Er ist Erfinder weltweit registrierter Patente.
Péter Lábody (M. l.) ist stellvertretender Präsident des SZTNH. Er ist Mitglied des Expertengremiums für Urheberrecht und wurde 2016 mit dem NEW EUROPE 100-Award ausgezeichnet. Seine Arbeit positioniert ihn an vorderster Front der Urheberrechtspolitik.
Der Elektroingenieur und Wirtschaftswissenschaftler Zsolt Szalay (M. r.) ist außerordentlicher Professor und Leiter des Fachbereichs Fahrzeugtechnik an der TU Budapest. Seit fast 30 Jahren prägt er die Zukunft der Automobilindustrie und ist Mitinhaber mehrerer Patente. Er war maßgeblich an der Entwicklung und Implementierung des Konzepts der Automobil-Teststrecke ZalaZONE beteiligt, das eine weltweit einzigartige Forschungs- und Entwicklungsinfrastruktur bietet.
