Foto: MTI/ János Vajda

Kinderkrippen

Freie Entscheidung der Eltern

Der Grundsatz der Regierung war stets, dass Kinderkriegen wichtig ist und gefördert werden sollte.

Dies erklärte der Kanzleramtsminister bei der Eröffnung der Kinderkrippe „Kastély Liget“ in Sajóörös, im Komitat Borsod-Abaúj-Zemplén. Gergely Gulyás betonte, Eltern könnten selbst entscheiden, ob sie bis zum dritten Lebensjahr ihres Kindes zu Hause bleiben oder wieder ins Berufsleben einsteigen. Dies sei jedoch nur möglich, wenn Kinderkrippen zur Verfügung stehen.

Der Bedarf an Betreuungsplätzen ist deutlich höher als noch vor 20 oder 30 Jahren. Gab es 2010 landesweit nur 32.500 Betreuungsplätze, so ist diese Zahl mittlerweile auf fast 71.000 gestiegen. Dies belegt eindeutig, dass die Regierung ihr Versprechen einlöst, jedem, der sein Kind in eine Krippe schicken möchte, diese Möglichkeit zu bieten. Das Programm „Ungarische Dörfer“ soll sicherstellen, dass Bewohner kleinerer Gemeinden die Vorteile des ländlichen Lebens genießen können, ohne die Nachteile einer schwach ausgebauten Infrastruktur erleiden zu müssen. Dies hängt maßgeblich von Art, Umfang und Qualität der in diesen Gemeinden verfügbaren öffentlichen Dienstleistungen ab.

Dass in Sajóörös für 250 Mio. Forint eine neue Kinderkrippe errichtet werden konnte, kommt nicht nur der Dorfgemeinschaft selbst, sondern auch der umliegenden Region zugute. Im Komitat Borsod-Abaúj-Zemplén gab es 2010 nur in 22 Ortschaften Kinderkrippen, heute sind es bereits 129. Laura Bálint-Tamás, die Leiterin der Einrichtung, erklärte, das Ziel der Kinderkrippe mit ihren 14 Plätzen sei es, die harmonische Entwicklung der Kinder in einer liebevollen, verlässlichen und professionell betreuten Umgebung zu fördern.

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