Budapest
Finanzierung kritisch
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Dies sei zum Teil auf die Sparpolitik der Regierung zurückzuführen, erklärte Vize-OB Ambrus Kiss in einem Interview mit der Tageszeitung „Népszava“. Aus den Daten des I. Halbjahres lässt sich ableiten, dass Budapest bis zum Ende des Jahres zahlungsunfähig sein wird. Um dies zu vermeiden, müsste das Budget gekürzt werden, dennoch bleiben Risikofaktoren bestehen, wie die Finanzierung der Budapester Verkehrszentrale oder staatliche Zuschüsse von 12 Mrd. Forint, die noch immer nicht eingetroffen sind, bzw. die Folgen der Corona-Pandemie.
In diesem Jahr müsse die Hauptstadt anstelle von früher 10 Mrd. Forint gleich 35 Mrd. Forint als Solidaritätsausgleich einzahlen. Zudem habe die Regierung die Gewerbesteuer halbiert, was für Budapest ein Minus von 17 Mrd. Forint bedeutet, erklärte Kiss.
