Sonntagsfrage
Fidesz, Tisza, Mi Hazánk
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Das regierungsnahe Institut hat auch eine Erklärung für den stabilisierten Vorsprung des nationalkonservativen Lagers: Immer mehr Wähler würden demnach die Ansicht des Fidesz teilen, mit einer „sicheren Wahl“ der bewährten Regierungsparteien besser zu fahren als mit einer gefährlichen Alternative. Das AJK produziert erst seit Herbst Meinungsumfragen mit monatlicher Auffrischung; seither haben Fidesz-KDNP ihren Vorsprung gegenüber dem stärksten Rivalen im Oppositionslager von fünf auf acht Punkte steigern können.
Das Institut spricht in seiner Analyse der Umfrage von Anfang Januar von einem deutlichen, aber nicht uneinholbaren Vorsprung. Es sei aber gut auszumachen, dass die Anhängerschaft der Tisza von Péter Magyar in den letzten Monaten um 40-42% stagniert. Währenddessen würden sich die Sympathisanten des bürgerlichen Lagers aktivieren, die Frieden wollen und den Migrationspakt der EU-Kommission ablehnen, aber auch in Sachen Energiekosten und Familienzuschüsse auf Sicherheit setzen. Beim AJK scheint ein Parlament mit drei Formationen wahrscheinlich: Die rechte Mi Hazánk steht aktuell bei 6%, die Satirepartei MKKP und die linksliberale DK jeweils nur bei 2%.
