Auf dem Archivfoto vom September 2020 schließt István Kapitány (r.) als damaliger Shell-Vizepräsident einen LNG-Liefervertrag mit Handelsminister Péter Szijjártó. Foto: MTI/ Zsolt Szigetváry

Tisza-Partei

Ex-Topmanager im Team

Der frühere Spitzenmanager des Shell-Konzerns, István Kapitány, unterstützt die Tisza in Fragen der Wirtschaftsentwicklung und des Energiesektors.
19. Januar 2026 11:20

Das gab der Vorsitzende der größten Oppositionsbewegung, Péter Magyar, am Wochenende via Sozialmedien bekannt. Er verglich seinen Kandidaten mit dem heutigen Handelsminister Péter Szijjártó, der keine einzige Minute in der Wettbewerbssphäre verbrachte, und Wirtschaftsminister Márton Nagy, der sich letztmalig vor mehr als 20 Jahren, und damals auch nur für ein Jahr, dem Wettbewerb stellte.

Im Gegensatz zu diesen beiden Fidesz-Ministern verschlug es den Shell-Manager István Kapitány in seiner Karriere, die hierzulande startete, nach Deutschland, Südafrika, Großbritannien und in die USA. In der Position des Vizepräsidenten von Shell führte der Ungar eine halbe Million Beschäftigte in 45.000 Handelseinheiten in 85 Ländern. Zwischen 2020 und 2025 war Kapitány Vizepräsident des Ungarischen Managerverbandes, 2023 wurde er mit dem Offizierskreuz des Ungarischen Verdienstordens ausgezeichnet.

5 Antworten auf “Ex-Topmanager im Team

  1. Lieber Herr Ackermann. Ungarn ist kein Konzern, kein GmbH, nicht mit beschränkte Haftung, mit Peanuts,, nicht eine Firma, die Gewinne privatisiert und nach Ausland abführt und Verluste in der Gemeinschaft uberträgt, hauptsächlich das Kapital hat Erträge. Oder?

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  2. Fachkundige Berater, z.B. mit internationaler Erfahrung im Energiesektor, sind doch immer gut.
    Ob dass aber gleichzeitig auch für einen guten Ministerposten reicht?
    Wie sieht das Anforderungsprofil füreinen ungarischen Wirtschaftsminister aus?

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