Volksgesundheit

Erneut Probleme mit Trinkwasser

In mehreren Gemeinden ist es notwendig geworden, Trinkwasser vor dem Konsum abzukochen, gab das Regierungsamt des Komitats Veszprém bekannt.
8. September 2025 10:12

Um die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen, ordnete das Regierungsamt als vorbeugende Maßnahme an, dass Leitungswasser neben den Gemeinden Vilonya und Papkeszi auch in Berhida, Ősi und Királyszentistván nur nach dem Abkochen getrunken werden darf, da hierbei die Bakterien abgetötet werden.

Die von den Behörden angeordnete vollständige Desinfektion des Trinkwassernetzes ist im Gange. Derweil wird sichergestellt, dass die Kindereinrichtungen in den betroffenen Dörfern kontinuierlich Zugang zu sauberem Trinkwasser durch Tankwagen haben. Dies wurde notwendig, nachdem die Zahl enterischer (Magen- und Darm-) Erkrankungen in den an das Trinkwassernetz angeschlossenen Gemeinden auffällig zunahm. Unter den sporadischen Fällen wurde auch eine Salmonelleninfektion bestätigt. Wassertests der Behörde ergaben das Vorhandensein von Salmonellenbakterien an bestimmten Stellen.

Die Infektion verursacht in der Regel leichte Symptome wie Durchfall oder Magenverstimmung, die innerhalb von zwei bis drei Tagen abklingen. Nach Angaben des Regierungsamtes werden die Gesundheitsbeschränkungen erst aufgehoben, wenn das Trinkwasser alle Sicherheitsstandards erfüllt und trinkbar ist.

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