Verteidigung
Enge Partnerschaft mit Rheinmetall
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Stilgerecht mit einem Armeehubschrauber wurde am Donnerstag in Zalaegerszeg der Grundstein für das Gemeinschaftsunternehmen des ungarischen Staates mit der deutschen Rheinmetall gelegt. Das für rund 60 Mrd. Forint entstehende Werk wird Lynx-Schützenpanzer bauen. Innovationsminister László Palkovics (r.) erinnerte daran, dass der Betrieb einschließlich F+E-Segment sowie Teststrecke gleich 172 der insgesamt 218 Lynx bauen wird, die von der Ungarischen Armee für den Eigenbedarf in Auftrag gegeben wurden.
Ebenso in Partnerschaft mit Rheinmetall werden als weitere Investitionen in Várpalota im Bakony-Gebirge Werke für Sprengstoffe, Großkalibermunition und Granaten errichtet, teilte der Regierungsbeauftragte für die Modernisierung der Armee, Gáspár Maróth (M.r.), mit. Praktisch wird die Ungarische Armee dank dieser zu entwickelnden Kapazitäten und Kompetenzen die Munition für Lynx, Leopard und Panzerhaubitze – die aus Deutschland eintreffende moderne Militärtechnik – künftig selbst herstellen.

