Péter Magyar konnte noch einmal Tausende vor dem Wahltag aktivieren, die sich auf dem Budapester Heldenplatz versammelten. Foto: MTI/ Szilárd Koszticsák

Wahlen

Eine Stunde für die Heimat opfern

Die Tisza-Partei von Péter Magyar organisierte noch für Samstagnachmittag eine letzte große Machtdemonstration mit tausenden Teilnehmern auf dem Heldenplatz.

„Schlechte und korrupte Politiker werden durch jene Bürger gewählt, die nicht wählen gehen“, meinte Magyar. Er bat seine Anhänger darum, jeder solle am Sonntag eine Stunde für die Heimat opfern. Das Land von den Machthabern zurückzunehmen, sei kein Sprint, sondern ein Hindernislauf von der Länge eines Marathons. Der mit der Tisza-Partei vereinte Wählerwille könne jedoch selbst diese Herausforderung meistern. „Wir werden die Aktiengesellschaft Viktor Orbán und Lőrinc Mészáros auflösen!“ Die Tisza wolle Ungarn zurückbringen auf „den europäischen Weg“, den Euro einführen, Sozialwohnungen bauen und den Zustrom asiatischer Gastarbeiter stoppen.

Foto: MTI/MTVA

2 Antworten auf “Eine Stunde für die Heimat opfern

  1. Bild Zeitung schrieb über 500.000 Demonstranten. Von Drohnen konnte man sehen, dass nur ein Teil des Hekdenplatzes genützt wurde. Selbst die Anhänger Magyar fanden seine Rede inhaltslos, allerdings sehr lang. Gyurcsany greifen Magyar immer mehr an.
    Viele vermuten, seine Tätigkeit nur aus Rache wegen der Scheidung seiner Frau sich ernährt.

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  2. In der BRD hätte eine AfD es gar nicht hinbekommen, auf einem Heldenplatz irgendwo im Land auftreten zu dürfen; denn das Ergebnis wäre eine Art Völkerschlacht geworden. Das ist eben der Unterschied zwischen dem idiotischen Deutschland und dem demokratischen, friedlichen Ungarn.

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