DK
„Eine demokratische Koalition für Ungarn“
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Ferenc Gyurcsány und seine Mitstreiter bereiten sich schon heute auf die Übernahme der Regierungsgeschäfte 2022 vor, schrieb die der Orbán-Regierung nahestehende Tageszeitung „Magyar Nemzet“ am Montag. Der ehemalige Ministerpräsident und heutige Chef der DK verkündete am Wochenende seine 14 Punkte, die den Weg des linksliberalen Bündnisses bis zu den Wahlen skizzieren. „Die Opposition offeriert Ungarn eine demokratische Koalition“, schrieb Gyurcsány in dem als Grundsatzprogramm der DK gedachten Dokument. Darin weist er den (künftigen) Bündnispartnern ihre Rollen zu: Die Jobbik müsse die Linksliberalen an die Werte des historischen Ungarntums erinnern, die es zu bewahren gelte. LMP und Párbeszéd stünden für die grüne Wende, die Momentum-Bewegung für eine neue Generation des europäischen Liberalismus, die MSZP vertrete die Ziele der sozialen Demokratie.
