Transit-Festival
„Die Stimmen der Ungarn sind nicht käuflich.“
Das meinte die Direktorin des Terrorhausmuseums Mária Schmidt bei einem Podiumsgespräch im Rahmen des Tranzit-Politikfestivals in Tihany. Die Historikerin
warf der EU-Führung Kompetenzmängel vor, „niemand hat Visionen und eine riesige Bürokratie legt sich auf alles“. Obendrein herrsche in großen europäischen Staaten wie Großbritannien, Frankreich und Deutschland politisches Chaos.
Auf die Frage, ob die EU-Führung imstande wäre, eine Marionettenregierung in Ungarn zu installieren, entgegnete Schmidt, diese Absicht sei bereits seit Jahren vorhanden. Sie erinnerte an das Experiment mit dem Oppositionsbündnis unter Spitzenkandidat Péter Márki-Zay, das 2022 kläglich scheiterte. Große Unterschiede zu Péter Magyar könne sie nicht erkennen. „Die Ungarn werden auch auf Péter Magyar nicht hereinfallen, ihre Stimme ist nicht käuflich.“ Da könne die Tisza-Partei noch so häufig wiederholen, nur sie sei in der Lage, die EU-Gelder freizusetzen. Auf die Frage, wie die ersten einhundert Tage an der Macht aussehen würden, sollte Magyar dennoch Ministerpräsident werden, lautete die Antwort der konservativen Vordenkerin: „Er wird wohl für jede Position eine Ausschreibung veranstalten müssen, denn das Phänomen Tisza ist eine One-Man-Show ohne Team.“
Zum Thema Ukraine erklärte die Museumsleiterin, die Menschen in Ungarn wollen nicht, dass sich der Krieg in der Nachbarschaft fortsetzt. Leider könne die inkompetente EU-Führung nicht erkennen, welch enorme Schäden der russisch-ukrainische Krieg ganz Europa zufügt. Eine EU-Mitgliedschaft der Ukraine hätte schwerwiegende wirtschaftliche Nachteile für Ungarn zur Folge.

Die Aussage von Frau Mária Schmidt: “Die Ungarn werden auch auf Péter Magyar nicht hereinfallen….” ist erfreulich, allein erst nach Bekanntgabe des amtlichen Endergebnisses im nächsten Jahr werde ich es glauben. Wenn laut Wahlumfragen der Scharlatan bei über 35% liegt, dann verkaufen eben doch erschreckend viele Ungarn ihre Stimme einem verlogenen Phrasendrescher. Wehret den Anfängen!
“… welch enorme Schäden der russisch-ukrainische Krieg ganz Europa zufügt. ”
Damit hat sie absolut recht. Sie sollte sich an Herrn Putin wenden,
Nein, an den Westen und seine hakenkreuzbeladene Marionette Selenski, die seit dem Putsch 2014 freie Wahlen in der Ukraine abgeschafft haben und Neurußland seither schwer unterdrücken, natürlich zu Ihrer Freude.
Aber klar doch, Korrumpel und Faschos Vlodomir oder wie er heißt hat damit gar nichts zu tun…
Großartige Frau, die einfach den neutralen Durchblick hat, wie es sich für eine Wissenschaftlerin gehört. Jeder der ein bisschen denken kann kommt zur selber oder doch ähnlichen Meinung. Die EU hat nichts mehr mit Menschen und Demokratie zu tun.