DK
Der überforderte Konzessionär
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Der Konzessionär MOHU-MOL strich im vergangenen Jahr mehr als 33 Mrd. Forint an Reingewinnen ein. Dieser Betrag ergab sich aus Pfandgebühren für Getränkebehälter, die nicht eingetauscht wurden. Ungeachtet dieser gigantischen Summen sei die MOHU nicht imstande, die Mängel im System abzustellen, kritisierten Politiker der DK am Freitag auf einer Pressekonferenz in Budapest. Dabei prangerten sie unhaltbare Zustände in der Hauptstadt an, wo es immer wieder lange Schlangen an den Automaten gibt, während gleichzeitig die Müllberge an allen Ecken und Enden der Stadt wachsen. Der zusätzliche Arbeitsaufwand für die vielen tausend Mitarbeiter im Einzelhandel sei auch nicht zu unterschätzen. Die DK fordert deshalb vom Konzessionär, die an die Handelsfirmen gezahlten Gebühren nicht zu senken, sondern umgekehrt besser anzuheben bzw. weitere REpont-Automaten zu installieren. Außerdem verlangt die Oppositionspartei von der MOHU-Gruppe, die Automaten zügiger zu leeren. Die im Zusammenhang mit dem neuen Pfandsystem verteilten Aufgaben dürften niemanden über Gebühr belasten.
