Momentum
Den Fidesz aus der Macht treiben
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András Rózsa soll die weitgehend in der Versenkung verschwundene Momentum bis zu jenen Parlamentswahlen 2026 führen, bei denen die Partei erklärtermaßen nicht antreten will, um der Tisza-Partei die Mehrheit gegen den Fidesz zu sichern. Entsprechend erklärte Rózsa nach seiner Wahl, er sei seit acht Jahren unermüdlich in der Momentum engagiert, um den das Land zerstörenden Fidesz aus den Schaltstellen der Macht zu vertreiben. Er bekräftigte den Parteibeschluss vom Juni, wonach die Momentum keine eigenen Kandidaten für die Parlamentswahlen aufstellt, „um die Stimmen des Oppositionslagers nicht zu zersplittern“.
Das heiße aber nicht, dass man passiv bleibe: Die Linksliberalen wollen alle Kräfte im Interesse eines Regierungswechsels mobilisieren. „Wir werden alle Verbrechen und Fehlentscheidungen des Fidesz in die Öffentlichkeit tragen, damit auch der letzte noch zögernde Ungar versteht, dass man von diesem System nichts Gutes mehr erwarten darf. Mit Plakatkampagnen bringen wir unsere Botschaften in die wackelnden Wahlkreise, unsere Aktivisten werden die vom Fidesz dominierten Ortschaften aufsuchen.“
