Ministerpräsident Viktor Orbán im Kossuth-Radio: „Wir lassen keine LGBTQ-Lobby in Kindergärten und Schulen zu.“ Foto: Ministerpräsidentenamt/ Vivien Cher Benko

Orbán im Kossuth-Radio:

„Dass sie die Pride abhalten, hat mich überrascht.“

Neben anderen Themen beschäftigte sich der Ministerpräsident in seinem üblichen Radiointerview mit dem Pride-Umzug.

Die unter dem Namen „Budapest Pride“ ausgerichtete Veranstaltung habe ihn überrascht, „denn ich dachte eigentlich, die Pride-Angelegenheit hat sich erledigt“, sagte Viktor Orbán im Kossuth-Radio. Gleichzeitig sprach er von einer ernstzunehmenden Herausforderung für das Land. Die Politik könne sich diesen Debatten nicht verschließen und werde nicht zulassen, dass die sog. Gender-Sensibilisierung auf Druck der LGBTQ-Lobby in Schulen und Kindergärten einkehrt. In Westeuropa sei die Pride eine tagtägliche Gefahr, die Ungarn würden erschaudern, wenn sie in LGBTQ-Lehrbücher blicken würden, mit denen Kinder im Westen von der Propaganda bearbeitet werden.

Ungarn habe bei einer Nationalen Konsultation im Jahre 2022 eindeutig Stellung bezogen, als gerade einmal 190.000 Bürger – gegen die von 3,5 Millionen bekundete Mehrheitsmeinung – zum Ausdruck brachten, für die Gender-Sensibilisierung zu sein. „Bei uns herrscht eine Kultur des friedlichen Meinungsstreits. Die Behörden wissen, was nach so einer Veranstaltung zu tun ist“, verwies der Ministerpräsident auf die Duldung des Umzugs sowie die rechtlichen Konsequenzen. Die Politik habe sich hier aber herauszuhalten.

Mit ihrer geschlossenen Teilnahme an der Pride-Parade habe die linksliberale Opposition ihre wahre Haltung zum Umgang mit den Kindern gezeigt. „In dieser Frage kann meinen Standpunkt nichts erschüttern. Aber ich werde nicht mit denen streiten, die an der Pride teilnehmen, denn auch sie sind ungarische Staatsbürger. Der Fidesz wird nie gegen Ungarn kämpfen, das tun fremde Mächte und deren hiesige Vasallen“, meinte Orbán unter Anspielung auf Tisza-Partei und DK.

7 Antworten auf “„Dass sie die Pride abhalten, hat mich überrascht.“

  1. https://www.youtube.com/watch?v=b_Icik7z3_Q

    Wer jetzt noch nicht glaubt, dass LGBTQuatsch sogar den Kreis Pädophiler mit einbezieht, der schaue sich den obigen Film an. Die Fakten liegen auf dem Tisch. Die Sexualisierung durch linksgrüne Chaoten ist eminent. Das, was in deutschen Kindergärten, Schulen und auf LGBTQ-Veranstaltungen stattfindet, wird gar nicht geleugnet – es wird sogar vom Familienministerium im Rahmen von “Demokratie leben” gefördert.
    Orbán hat also 100% in die Mitte getroffen. Mal wieder. Ob das Pride-Verbot aus taktischen Gründen klug war, darüber kann man geteilter Meinung sein!

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  2. “In Westeuropa sei die Pride eine tagtägliche Gefahr”

    Auch im Osten trägt man Westen…..😁

    Polen:
    Warschau Gay Pride june 07 2025

    Rumänien
    Bucharest Pride june 07 2025

    Bucharest Pride 2025 was full of joy, colour, diversity and love! Lgbtq + members, straight, families with kids, seniors, people with ….. Sogar Kinder sind in Bukarest dabei, na sowas.

    Cluj Pride june 14 to june 20 2025 !!!

    Slowakei
    Bratislava 19 july 2025

    Schechien
    Prague pride festival
    juli 28 to august 03 2025!!

    Slowenien
    Ljubljan Pride
    14 june 2025

    Serbien
    Belgrade pride
    1 september to 6 september 2025!!!!

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  3. Wenn man bedenkt für welche “Industrien” Ungarn seit den früheren 1990ern weltweit bekannt sollte sich ein Regierungschef eines sochen Land aber ganz stark zurückhalten wenn es darum geht sich als angeblich letzte christliche Bastion zu titulieren.
    Die Propaganda des PM ist eine sehr banale.

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  4. … “„Bei uns herrscht eine Kultur des friedlichen Meinungsstreits.”

    Wenn das wahr wäre, dann hätte es kein Verbot der Parade gegeben. Das Verbot war auf jeden Fall ein Kampf gegen eine große Menge ungarische Bürgerund ein Indiz dafür das Orban diesen Ungarn die Mündigkeit abspricht.

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