Tisza-Chef im ATV:
„Das Land rebelliert gegen die Machthaber“
Das kündigte der Vorsitzende der größten Oppositionspartei, Péter Magyar, im Nachrichtenfernsehen ATV an. Er sprach von einem Grundsatzpapier, das die Leitlinien der Tisza auf mehr als 140 Seiten darlegt. Unter den bekannten Prioritäten hob er hervor, man wolle die eingefrorenen EU-Gelder „heimholen“, die Wirtschaft in Gang setzen und ein funktionierendes Land mit menschlichem Antlitz erbauen. Der Tisza-Chef behauptete, der Fidesz könne keine vergleichbaren fachlichen Kapazitäten wie den Wirtschaftsexperten István Kapitány oder die für die Position als Außenministerin gehandelte Anita Orbán aufbieten. In den nächsten Wochen werde die Oppositionsbewegung weitere herausragende Fachleute benennen, die am Regierungswechsel mitwirken wollen.
Wieder zwei Drittel?
„Wären die Wahlen am nächsten Sonntag, würden wir mit Zweidrittelmehrheit gewinnen“, sagte Magyar gestützt auf „alle maßgeblichen Meinungsumfragen“. Selbst in Wahlkreisen, die traditionell vom Fidesz geholt werden, liege die Tisza demnach in Führung. „Der ländliche Raum rebelliert gegen die korrupten Machthaber“, man habe die jahrzehntelangen Lügen satt. Es gebe Schätzungen, wonach der korrupte Fidesz 3.-5.000 Mrd. Forint für private Zwecke „abgezweigt“ haben soll. Auf Nachfrage bekräftigte der Parteichef, die Tisza nehme in bestimmten Wahlkreisen auch eigene Erhebungen vor, in denen sie ebenfalls deutlich vorne liege.
Magyar machte die bekannten Wahlversprechen, wonach die Tisza den Krankenhäusern, dem Bildungswesen und der Wirtschaft allgemein zu einer neuen Blüte verhelfen werde, während gleichzeitig die Renten steigen und die niedrigen Energiekosten beibehalten, ja auf sozialer Basis sogar noch ausgeweitet werden – etwa mit Eingriffen in die Preisbildung bei Brennholz. Der viel zu spät erlassene Heizkostenstopp der Orbán-Regierung sei nicht mehr als ein Trostpflaster, nachdem Ungarn vom Wintereinbruch überrascht wurde.
„Nichts als Fidesz-Propaganda“
„Wir brauchen keine illegalen Migranten und wir halten Ungarn aus dem Ukraine-Krieg heraus“, dementierte Magyar die Aussagen der „Fidesz-Propaganda“. Er bat um ein differenzierteres Herangehen in der EU-Politik, die Kritik vertrage, ohne dass sich Ungarn deshalb aus den Entscheidungsgremien der Gemeinschaft entfernen dürfe.


„Wir brauchen keine illegalen Migranten und wir halten Ungarn aus dem Ukraine-Krieg heraus“:
Ursula wird ihm den Marsch blasen (oder was auch immer). Seine Aussage ist genauso frei erfunden wie die Aussage: „Wären die Wahlen am nächsten Sonntag, würden wir mit Zweidrittelmehrheit gewinnen“.
Was man wohl annehmen kann ist, dass beide Parteien in ihren Prozenten relativ nah beisammen liegen, obwohl man annehmen kann, dass nur in Pest und einigen wenigen anderen Orten Tisza sehr deutlich vorne liegt.
Es scheint ein Hungaricum zu sein, dass beide Lager sich jeweils weit vorne sehen. Die Umfrage-Institute kann man also in der Pfeife rauchen. Mein Gefühl sagt mir: Fidesz liegt ein paar Prozente vorne. Würden die Ungarn erleben, was gerade in D oder F passiert, wäre die Skepsis gegenüber der EU größer – und somit auch gegenüber dem Péter. Deutsche Medienhäuser sind schon ganz begeistert von dem Tisza-Wahlsieg am 12. April.
Tisza ist Statthalter der korrupten EU und der noch korrupteren Ukraine. Er will Ungarn dem ganzen Schaden unterwerfen, den diese alle anrichten.
Das sieht verdammt nach schuldenfinanziertem Schein-Wohlstand nach deutschem Vorbild aus: Hauptsache der aktuellen Generation, von der man gewählt werden will, geht’s (noch) besser; bezahlen können’s ja die wenigen Enkel irgendwann.
Und >>die eingefrorenen EU-Gelder „heimholen“<>alle Forderungen der EU-Führer zu Lasten Ungarns kritiklos erfüllen<<. Solche Kriech-Tiere gehören ins Terrarium, nicht in die Regierung.
Da ist im zweiten Absatz leider etwas verlorengegangen. Vorgesehen war diese Formulierung:
Und >>die eingefrorenen EU-Gelder „heimholen“<>alle Forderungen der EU-Führer zu Lasten Ungarns kritiklos erfüllen<<.
Das gibt’s doch nicht: Das fehlende Satzstück ist abermals nicht übertragen worden.
Also noch ein Versuch mit geänderter Methode:
hinter “heimholen” und vor “alle Forderungen…” müsste folgende Passage ergänzt werden:
“heißt übersetzt ins Ehrliche nichts Anderes als”
Also alles beim Alten, man muss nur sehen was für ein Müll auf den deutschen Wahlplakaten steht. Lauter leere Gemeinplätze ,Versprechungen und ganz klare Lügen. Mit der EU wird sicher alles besser, wer auf so etwas herein fällt hat wahrlich jeden Durchblick verloren, so sind linke halt.
Ein Blender, wie er im Buche steht und mit ganz einfachem Rezept: den Gegner mit unbewiesenen Unterstellungen bewerfen und gleichzeitig mit blumigen Wortgirlanden unhaltbare Wahlversprechen machen: “……zu einer neuen Blüte verhelfen werde, während gleichzeitig die Renten steigen und die niedrigen Energiekosten beibehalten, ja auf sozialer Basis sogar noch ausgeweitet werden….”.
Fehlen tut nur noch, dass nach dem TIZA-Wahlsieg Blinde wieder sehen, Lahme wieder gehen und Taube wieder hören können. Erschreckend, dass so viele Ungarn auf einen solch banalen Lügner reinfallen.