Wohnungsbauprogramm
CSOK ein voller Erfolg
Wie Finanzstaatssekretär András Tállai der regierungsnahen Tageszeitung „Magyar Nemzet“ sagte, wurden seit Anfang 2016 knapp 600 Mrd. Forint an Zuschüssen ausgereicht. Im vergangenen Jahr schlossen quartalsweise 10.-12.000 Bauherren ihren CSOK-Fördervertrag mit dem Staat, der für Neubauten ebenso wie für Modernisierungen möglich ist. Der Staatssekretär bekräftigte die Absicht der Orbán-Regierung, das Programm beizubehalten und noch auszuweiten.
Zwei wichtige Aspekte des CSOK sparte Tállai wie üblich aus: An Stelle der propagierten bis zu 25 Mio. Forint nehmen die Familien im Durchschnitt „nur“ 3 Mio. Forint an staatlichen Zuwendungen in Anspruch. Der Wohnungsbau hat sich – auch wegen der staatlich generierten Nachfrage – in den letzten Jahren beträchtlich verteuert. Die „Budapester Zeitung“ kalkulierte schon 2016, von dem Programm würden am ehesten die Baubranche und Immobilienmakler profitieren. Kurz vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie bemerkte schließlich auch Notenbankpräsident György Matolcsy, der Wohnungsmarkt sei überhitzt.
