Gyöngyös
Bürgermeister drängelte sich vor
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Obgleich die linken Oppositionsparteien seit Monaten gegen die Corona-Impfungen wettern, stellte sich jetzt heraus, dass sich der von der DK, Momentum und MSZP unterstützte Bürgermeister von Gyöngyös, György Hiesz, impfen ließ. Der noch nicht einmal 65-Jährige wäre nach dem Impfplan der Regierung noch lange nicht an der Reihe gewesen. Die im Krankenhaus der Stadt übriggebliebenen Impfdosen hätten Personen über 89 Jahren zugestanden. Der Politiker erschien im Krankenhaus und forderte dort die Schutzimpfung „von Amts wegen“.
Mit dieser Aktion sei bewiesen, dass die linken Parteien, die immer behaupten, die von der Regierung georderten Impfstoffe seien nicht sicher, lediglich aus politischer Motivation heraus so agieren, um der Regierung zu schaden, schreibt die regierungsnahe Tageszeitung „Magyar Nemzet“. Mittlerweile entschuldigte sich Hiesz im lokalen TV-Sender der Stadt für sein Handeln, ihm sei „nicht bekannt gewesen, wer als nächster beim Impfen an der Reihe gewesen wäre“.
