Jobbik
Besser als zynische Antworten
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„Dafür gibt es keinen Grund. Wenn es sein muss, werden wir auch hier intervenieren!“ – schrieb Nagy in den Sozialmedien, mit Hinweis auf den Einzelhandel. Die Mitterechtspartei Jobbik beglückwünschte den Wirtschaftsminister zu seiner Erkenntnis. „Endlich haben auch Sie bemerkt, was wir seit Monaten anprangern. Egal wie oft wir im Parlament die ungerechtfertigten Gebührenerhöhungen der Banken ansprachen, bekamen wir von der Regierung aber immer nur zynische Antworten“, beklagte der Abgeordnete Dániel Z. Kárpát in der Fragestunde am Montag.
Die Geldinstitute würden hierzulande „abnormal“ hohe Kontogebühren erheben, ein typisches Konto koste den Nutzer bis zu 40.000 Forint (100 Euro) im Jahr. Da die Banken ausreichend Gewinne schreiben, schlägt die Jobbik vor, die Bankgebühren bis zu einem Volumen in Höhe des jeweiligen Durchschnittslohns auf null zu senken. „Wir erwarten vom Herrn Minister, sich nicht nur wortgewaltig an die Seite der Bürger zu stellen, sondern auch Taten folgen zu lassen.“
