MSZP
Bald vier Millionen Arme
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Diese Zahl nannte der MSZP-Vize Lajos Korózs auf einer Pressekonferenz, gestützt auf Daten der NGO Policy Agenda. Der sozialistische Politiker warf zugleich dem Statistikamt KSH vor, seit 2015 keine Berechnungen des Existenzminimums mehr anzustellen. Die NGO nehme ihre Kalkulationen gestützt auf die gleiche Methodik, mittels Schätzungen vor. Demnach seien 3,8 Mio. Menschen von Armut betroffen. Die Sozialisten gehen davon aus, dass ein Ein-Personen-Haushalt heute rund 170.-190.000 Forint zum Leben braucht. Die typische Familie mit zwei Kindern benötigt hingegen 550.000 Forint monatlich, um ein „durchschnittliches“ Leben führen zu können.
Die MSZP startet eine Konsultation unter Rentnern, um deren Meinung zur gegenwärtig praktizierten Technik der Rentenerhöhungen, zur Lage des Gesundheitswesens und zu dem Umstand zu erfahren, dass die Regierung Gutscheine an Stelle von Bargeld verteilt, um die Lebensmittel-Inflation auszugleichen.

Aha. NGOs Daten. Gehören in Mülleimer