Foto: MTI/ Zoltán Kocsis

DK

„Augen zu und durch“

„Wir müssen uns damit befassen, wie das Leben der Ungarn nach dem Sturz des Orbán-Systems besser werden kann.“

Das erklärte Klára Dobrev auf einer Wahlkampfveranstaltung ihrer DK am Mittwochabend in Budapest. Die Vorsitzende der Linksliberalen beklagte, die Bürger des Landes würde das Gefühl vereinen, den Umständen auf brutale Weise schutzlos ausgeliefert zu sein. Gleichzeitig meinte die Oppositionspolitikerin, sie habe in jüngster Zeit immer stärker den Eindruck, die DK sei der Hauptfeind der Ungarn, den es zu „zerschlagen“ gelte.

„Seien Sie stolz darauf, dass Sie nie im Leben zum Fidesz gehörten“, sagte sie ihren Anhängern in Anspielung auf Attacken von Seiten der Tisza-Partei, deren Chef Péter Magyar über lange Jahre vom Orbán-System profitierte. Gleichzeitig bat die Europaabgeordnete um einen breiten Zusammenschluss der „Demokraten“, weil die Allmacht des Ministerpräsidenten und des Fidesz nur so ein Ende finden könne. In diesem Sinne wolle sich auch die DK „die Nase zuhalten“, wenn man für das große Ziel mit der Tisza zusammenarbeitet. Schließlich brachen Dobrev und weitere Redner eine Lanze für eine starke Präsenz der Linken im nächsten Parlament.

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