Foto: Facebook/ Regőczi-Stiftung

Regőczi-Stiftung

Arbeit für Covid-Waisen wird nicht leichter

Seit nunmehr drei Jahren besteht die Regőczi-Stiftung. Diese wurde vom ehemaligen Staatspräsidenten János Áder und seiner Frau Anita Herczegh gegründet, um Kindern zu helfen, die aufgrund der Coronapandemie zu Waisen oder Halbwaisen geworden sind.

Die Corona-Krise wird im Gedächtnis der Menschen immer weiter verdrängt. Viele betroffene Familien stehen deshalb heute vor noch größeren Problemen, etwa weil ihre Rücklagen, sofern solche vorhanden waren, inzwischen aufgebraucht sind. Deshalb legt die Regőczi-Stiftung Wert darauf, möglichst viele Spender zu finden, auf die Covid-Waisen aufmerksam zu machen und den Bedürftigen so gut wie möglich, langfristig zu helfen.

„Verwaiste bleiben für immer Waisen“

„Verwaiste Kinder bleiben für immer Waisen, sie brauchen weiterhin Aufmerksamkeit und Fürsorge“, sagte Anita Herczegh, Präsidentin des Kuratoriums der Stiftung. Die Pandemie habe gezeigt, dass man auf die Ungarn zählen kann, wenn Zusammenhalt erforderlich ist. Seit 2021 haben mehr als 1.600 Kinder und Jugendliche bzw. ihre Familien, die in verschiedenen Teilen des Landes leben, von der Stiftungsarbeit profitiert. Neben der finanziellen Unterstützung geht es auch um geistige, seelische und juristische Betreuung, die Vermittlung von Kultur- und Sportprogrammen, die Organisation von Ferienlagern und Urlaubsreisen sowie die Verknüpfung von Angebot und Nachfrage.

Ein Prozent der Einkommensteuer

Der Stiftung kann in diesem Jahr erstmals 1% der Einkommensteuer offeriert werden, unter Hinweis auf die Steuernummer:  19302599-2-43. Die Spenden-Hotline 13650 ist weiterhin aktiv, mit deren Hilfe Covid-Waisen von überall per Telefonanruf oder SMS mit 500 Forint unterstützt werden können.

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