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Die „Betyársereg“ machte die erschienenen Antifa-Sympathisanten kleinlaut. Fotos: Screenshots / youtube / BS TV

Prozess gegen Antifa-Terroristen

Kein Begrüßungsapplaus mehr

Am Freitag kam es zum offiziellen Prozessauftakt gegen Simeon T., dem vorgeworfen wird, an der Menschenjagd der Antifa-Schlägertruppe im Februar 2023 in Budapest maßgeblich beteiligt gewesen zu sein.
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Diesmal gab es vor dem Gerichtsgebäude eine stumme Anti-Antifa-Kundgebung.

Der Deutsche Simeon T. verweigerte die Aussage. Das Gericht stellte zu seiner „Selbstbestimmung“ fest, den selbst gewählten Namen Maja erst nach der amtlichen Eintragung verwenden zu wollen.

Am ersten Verhandlungstag wurden mehrere Zeugen gehört, die vor zwei Jahren in Budapest Opfer eines brutalen internationalen Überfallkommandos linksradikaler Terroristen geworden waren. Im Gerichtssaal herrschte eine ganz andere Stimmung als beim Vorprozess vor zwei Wochen, den Antifa-Anhänger für eine Sympathiekundgebung für den mutmaßlichen Schwerverbrecher missbraucht hatten. Damals hatten sie etwa dessen Erscheinen im Gerichtssaal provokativ mit stehendem Applaus begrüßt.

Antifa-Sympathisanten hielten sich diesmal zurück

An diesem Freitag sorgten jedoch Mitglieder verschiedener rechtsextremer Vereinigungen allein durch ihre bloße, deutlich sichtbare Präsenz vor dem Gerichtsgebäude und im Gerichtssaal dafür, dass die anwesenden Antifa-Sympathisanten im Gegensatz zum vorherigen Gerichtstermin eher unauffällig blieben und die Würde des Gerichts weitgehend respektiert wurde.

Bei der Vorverhandlung hatte es vor dem Gerichtsgebäude eine Demonstration von Linksradikalen mit zahlreichen Transparenten gegeben, auf denen unter anderem eine Freilassung des Angeklagten gefordert wurde. Diesmal gab es keine solche Solidaritätsbekundung. Auch im Gerichtssaal gab es kaum noch Störungen. Wohl auch deshalb nicht, weil die Justiz und ihre Ordnungskräfte diesmal eindringlicher als beim letzten Mal auf die Einhaltung von Ruhe und Ordnung hinwiesen und bei Zuwiderhandlung unmissverständlich mit Saalverweis drohten.

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Auf den Zuschauerrängen im Gerichtssaal blieb es diesmal ruhig.

Opfer und Zeugen sagen aus

Die Zeugen schilderten die Brutalität der hinterhältigen Überfälle, nur einer konnte Simeon T. als einen der Schläger identifizieren. Der Rockmusiker László Dudog trug bleibende Schäden davon, seine Freundin Orsolya Fábián wurde von den skrupellosen Antifa-„Aktivisten“ bewusstlos geschlagen und getreten.

Als dritter Zeuge wurde ein Angestellter des Cafés in der Innenstadt vernommen, in dem die Menschenjagd mit einem Überfall am helllichten Tag auf drei polnische Touristen begann. Der Zeuge sah, wie die Bande, die aus acht bis zehn Männern bestand, auf die drei Opfer losging. Der Mann rief nicht nur den Notruf, sondern will auch Simeon T. unter den Schlägern erkannt haben.

Drei Angeklagte auf freiem Fuß

Am Ende des Verhandlungstages gab es dann doch noch Applaus für Simeon T. von den deutschen Antifa-Sympathisanten, diesmal allerdings begleitet von Pfiffen ungarischer Zuhörer. Im Juni wird der Prozess fortgesetzt. Angeklagt sind vier Personen, von denen drei durch Abwesenheit glänzen.

Die Hauptangeklagte Ilaria Salis hat sich durch ihre Wahl ins Europaparlament der ungarischen Justiz entzogen, der Mitangeklagte Gabriele Marchesi wurde von der italienischen Justiz bloß unter Hausarrest gestellt, die Deutsche Anna Christina Mehwald erhielt lediglich Meldeauflagen und kann sich weiterhin frei bewegen.

Antifa tobt derweil im Ausland

Die Antifa ist ganz und gar nicht damit einverstanden, dass ihren „Vorkämpfern“ in Ungarn der Prozess gemacht wird. Am 4. März wurde aus „Protest“ der Dienstwagen des ungarischen Botschafters in Athen demoliert, „die Hämmer senden“, wie es in einem Bekennerschreiben heißt, „eine Botschaft der Solidarität an Maja T. und alle verfolgten Antifaschisten“. In Bremen randalierte eine Antifa-Gruppe mit der Forderung „Free Maja“.

4 Antworten auf “Kein Begrüßungsapplaus mehr

  1. Schön, dass auch “Rechtsextreme” Präsenz zeigen, die sind mir übrigens hundert mal lieber als das ganze linke Gesocks, da rechts für Ordnung und Anstand steht. Und ein gutes Maß Nationalstolz ist gut im Wettbewerb mit den dummen Grenz Öffnern ,Unterdrückern und Volksverrätern, die in der BRD an der Macht sind. Ich mag schon das geordnete und saubere auftreten der ganz “Rechten”.

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