Mi Hazánk

AKW ist Lösung der Energiekrise

Das AKW Paks könnte die gesamte Bevölkerung mit preiswertem Strom versorgen.

Dies wäre die Lösung für die Energiekrise, erklärte László Toroczkai, Vorsitzender der Mi Hazánk, auf einer Pressekonferenz am Mittwoch in Budapest.

Seine Partei lehne alle Sanktionen gegenüber Russland ab. Sie begrüße, dass Ungarn Gas aus Russland bezieht, und sei ebenfalls wie die Regierung der Auffassung, dass Ungarn auf keinen Fall aufgrund irgendeines EU-Verteilungsmechanismus Gas an Deutschland abgibt, das seine eigene Energiepolitik durch schlechte politische Entscheidungen in die Krise geführt habe.

Toroczkai verwies erneut darauf, dass es landesweite Demonstrationen geben wird, sollte die Regierung nicht bis Ende August mit dem Krisenmanagement beginnen. Unter den Vorschlägen seiner Partei, die am heutigen Donnerstag in einem Schreiben an Premierminister Viktor Orbán übermittelt werden, erwähnte Toroczkai die Einführung einer digitalen Steuer für Technologieunternehmen bzw. eine Sondersteuer auf Kasinos, internationale Lebensmittellieferdienste und die 100 reichsten Ungarn. Die Unzufriedenheit wachse, da die Regierung vorerst nicht bereit sei, ihren Standpunkt zu ändern. So werde die Bevölkerung den Preis der Wirtschaftskrise aufgrund schlechter politischer Entscheidungen zahlen müssen.

2 Antworten auf “AKW ist Lösung der Energiekrise

  1. Großenteils richtig. Kritik ist allerdings leicht, doch könnte Mi Hazánk als einziger damit glaubwürdig sein, da es keinesfalls eine Marionette des Westens ist. Und es gab im Wahlkampf als einziger zu, daß der Westen den Konflikt in der Ukraine verursacht hat.

  2. Manche wünschen sich eben die Abhängigkeit von anderen, um dann aber besonders laut darüber zu klagen.
    Sicherheit soll die Nato garantieren, aber man schimpft über sie.
    Wirtschaftlich und finanziell möchte man von der EU profitieren, aber man betrachtet sie als Gegner.

    Sich ein neues AKW von den Russen bauen zu lassen und dies dann mit russischen Krediten zu finanzieren, ist natürlich ganz toll und löst alle Probleme. 😉
    Das ist so toll, wie die chinesischen Kredite für eine chinesische Fakultät.

    Warum sollte man als Rechter auch in die Zukunft blicken, wo man doch so schön in der verklärten Vergangenheit schwelgen kann.

    All die Kredite?
    Das werden die nächsten Generationen schon regeln.
    All die Atomabfälle?
    Dafür werden die nächsten Generationen eine Lösung finden.

    Wichtig ist, dass es dem Rechten heute gut geht. 😉

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