Mi Hazánk

Wende in der Wirtschaftspolitik nötig

Auf einer Pressekonferenz am Mittwoch in Budapest forderte Dávid Dócs die Transformation der Wirtschaftspolitik der Regierung.

Unterstützt werden sollen anstelle von multinationalen Unternehmen eher heimische KMU, die in der Landwirtschaft und der verarbeitenden Industrie tätig sind, sagte der stellvertretende Vorsitzender der Mi Hazánk. Die Wirtschaft sollte auf den Sektoren aufbauen, für die die Grundvoraussetzungen gegeben sind. Die heimische Landwirtschaft könnte ein Vielfaches der Bevölkerung des Landes mit hochwertigen Lebensmitteln versorgen. Die Fläche, die von kleinen Gehöften bewirtschaftet wird, ist allerdings in den letzten zwei Jahrzehnten um das Dreißigfache zurückgegangen, d. h. ländliche Familien sind kaum noch Selbstversorger.

Dócs forderte die Eindämmung der Inflation, insbesondere beim Anstieg der Lebensmittelpreise. Ungarn weist in den aktuellen Statistiken in beiden Bereichen innerhalb der EU den höchsten Anstieg aus. Zudem wies der Staatshaushalt bis Ende März schon 63% des geplanten Defizitziels für diesen Jahr aus, d. h. „der Fiskus ist bereits ausgeblutet“.

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18. April 2026 10:20 Uhr