Gedenkmünzen
200 Jahre Akademie
Die Geschichte der Akademie reicht zurück bis zur Nationalversammlung von 1825 in Pozsony (heute Bratislava). Dort bot Graf István Széchenyi die jährlichen Einkünfte seiner Güter für die Gründung der Ungarischen Wissenschaftlichen Gesellschaft an. Dies legte den Grundstein für eine Institution, die das geistige Leben Ungarns nachhaltig prägen sollte. Am 17. November 1830 hielt der Vorläufer der heutigen Ungarischen Akademie der Wissenschaften seine erste Sitzung ab, ebenfalls in Pozsony. In den folgenden Jahren entwickelte sich die Institution zum wichtigsten Organisator des geistigen Lebens und zu einem Zentrum wissenschaftlicher Forschung.
Zusätzlich zu den Gedenkmünzen bringt die Notenbank eine Sonderausgabe der 200-Forint-Umlaufmünze mit einer Auflage von 1 Mio. Stück in den regulären Zahlungsverkehr. Der Entwurf der 200-Forint-Münze stammt vom Goldschmied János Balázs Bitó. Die Vorderseite gestaltete der Bildhauer Gábor Veres, die Rückseite sein Kollege Mihály Fritz. Die Münzen dienen der Wertvermittlung und sollen Aufmerksamkeit erregen.
Die Vorderseite der Gedenkmünze zeigt den heutigen Sitz der Ungarischen Akademie der Wissenschaften, im Vordergrund ein Detail der Kettenbrücke. Die in das Stadtbild eingebettete Darstellung des Gebäudes unterstreicht die zentrale Rolle der MTA als Zentrum des wissenschaftlichen Lebens. Auf der Rückseite ist das Relief „Die Gründung der Ungarischen Akademie der Wissenschaften“ (1891) von Barnabás Holló zu sehen. Darüber steht die Jahreszahl „1825“ als Hinweis auf das Gründungsjahr, darunter die Inschrift „200 ÉVES A MAGYAR TUDOMÁNYOS AKADÉMIA“ (200 Jahre Ungarische Akademie der Wissenschaften). Beide Gedenkmünzen haben einen Durchmesser von 38,61 mm. Die 20.000-Forint-Münze besteht aus 925er Feinsilber und wiegt 31,46 Gramm. Die 3.000-Forint-Münze besteht aus einer Legierung von 75% Kupfer und 25% Nickel und wiegt 30,80 Gramm. Von beiden werden jeweils 5.000 Stück geprägt.
