Coronavirus

Weltneuheit aus Szeged

Das Biologische Forschungszentrum Szeged hat gestützt auf KI und automatische Mikroskopie ein serologisches Testmodell von hoher Präzision entwickelt, das obendrein schnelle und kostengünstige Ergebnisse bei der Diagnose von Covid-19-Infektionen liefert. Nach Darstellung des Forschungsnetzwerks „Loránd Eötvös“ (ELKH) handelt es sich um eine Weltneuheit. Die Methode ermittelt bereits genesene Patienten, zeigt deren Immunitätsgrad an und erfasst zugleich Neuinfektionen. In mehr als 1.000 Tests mit den Universitäten Szeged und Helsinki wurde eine Treffergenauigkeit von nahezu 100% erreicht. Die Technik erlaubt schon im jetzigen, frühen Entwicklungsstadium täglich 5.-10.000 Tests. Sie lässt sich zudem leicht auf Infektionswellen mit anderen Viren adaptieren.

Unterdessen hat die Regierung auf ihrem Corona-Portal erstmals die Lage der aktuellen Infektionen nach Komitaten gegliedert aufgeschlüsselt. Von den aktiven Corona-Infektionen entfallen demnach rund 200 auf die Hauptstadt, mehr als 100 auf das Komitat Zala und nochmals knapp 80 Fälle auf die Agglomeration von Budapest. Vier Komitate (Győr-Moson-Sopron, Vas, Veszprém und Békés) weisen jeweils weniger als 5 Fälle aus, vier Komitate (Baranya, Somogy, Jász-Nagykun-Szolnok und Tolna) sind mit null den Behörden bekannten Fällen derzeit praktisch virenfrei.

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