Foto: MTI / Szilárd Koszticsák

„Wiener Fünf”

Weitere Zusammenarbeit

Österreich und seine östlichen Nachbarn haben sich in Zeiten der Corona-Pandemie mehrmals in wirtschaftlichen Fragen abgestimmt und einander beim medizinischen Schutz unterstützt, betonte Außenminister Péter Szijjártó (M.) am Dienstag beim Treffen mit seinen Amtskollegen (v.l.) Ivan Korcok (Slowakei), Alexander Schallenberg (Österreich), Tomas Petricek (Tschechien) und Anze Logar (Slowenien), den sog. „Wiener Fünf“, in Budapest, bei dem es primär um die finanziellen Effekte der Corona-Pandemie ging. Deswegen wurde bei dem Treffen am Dienstag entschieden, die Zusammenarbeit der „Wiener Fünf“ fortzuführen. Szijjártó regte die gerechte Verteilung der EU-Gelder in der nächsten EU-Haushaltsperiode an. Es sei inakzeptabel, dass Ungarn aufgrund subjektiver Bewertungen EU-Gelder verlustig gehe.

Sein österreichischer Amtskollege Alexan­der Schallenberg hob die Wichtigkeit der Abstimmungen der „Wiener Fünf“ hervor. Im September werden sie sich in Slowenien erneut treffen – nach Budapest und Wien vor einem Monat bereits das dritte Mal. Auch er befürworte die gerechte Verteilung der EU-Gelder, denn es müsse vermieden werden, dass der Corona-Pandemie eine europäische institutionelle Krise folge.

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